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Ich – Welt: Die Zeit der Universalgenies ist vorbei

Die Erkenntnis in diesem Titel ist ja eigentlich nichts neues. Wir wissen
alle, dass die Komplexität der Welt, wie sie sich uns präsentiert, nicht mehr von einem alleine gemeistert werden kann. Niemand ist heute in der Lage alles zu wissen, wie es Leonardo tat. Und die wenigsten Leute sind so skrupellos wie Niccolo. Was sind also die entscheidenden Punkte in einem interdisziplinären Team:

Weiter würde es auch helfen, wenn die erste Probe nicht gleich eine Premiere ist. Das würde vieles vereinfachen. Wir hatten das Vergnügen direkt aus dem Stand in eine Plan-B Aufführung zu gehen. Grundsätzlich ist uns die Aufführung sehr gut gelungen. Wir haben zwar auch einen Plan im Plan gebraucht und dabei fast eine Woche zugebracht, bis wir soweit waren, aber wir haben es geschafft. Alles eines Frage, wie man mit Problemen umgeht.

Entscheidend dabei war aus meiner Sicht:

  • Ein „Start-up in a Box Champion“, früher hiess so etwas wohl Product Owner, der wirklich etwas bewegen wollte.
  • Eine Marktabteilung, die bereit war mit der Ungewissheit umzugehen und im Zweifelsfall auch mehr zu arbeiten.
  • Viele Spezialisten, die genau ihre Aufgabe im richtigen Moment erfolgreich umzusetzen wissen.
  • Ein Manager, der noch weiss, was er tut und wie es geht. Jemand der der genügend Autorität hat und von allen Akzeptiert wird.
  • Die Fähigkeit einmal pro Tag und ab und zu auch zweimal alle Team-Mitglieder zu erreichen und so sicherzustellen, dass alle alles wissen.

So ein geniales Team kann unglaublich viel erreichen. Kann damit umgehen, dass es nicht so abläuft wie geplant und schafft es dann auch, der Nachfolge-Organisation ein lauffähiges MVP übergeben.

Übrigens hat sich auch die NZZ mit diesem Thema befasst: Die Zeit der Universalgenies ist vorbei: Die Welt von heute braucht geniale Teams.

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