Bloggs Ich-Welt

Ich – Welt: Die Welt ist komplex und Zeit ist ein spannender Faktor

Über VUCA, das Akronym für Volatility Uncertainty Complexity Ambiguity beschreibt sich ändernde Rahmenbedingungen für die Unternehmens Organisation und wie Mitarbeitende geführt werden sollen. Es ist das neue Modeword für die disruptive Arbeitswelt. 2009 haben wir hier schon die Dynaxabilität gesprochen. Und dann ist mir dieser Blog-Eintrag begegnet:

Bleiben Sie mir bloss mit den dünnen VUCA-Brettchen fern!

Es bleibt ja auch immer die Frage, was ist der Unterschied zwischen Komplex und Kompliziert. Und für alle, die mehr wissen, hier beschreibt Prof. Dr. Kruse, wie Menschen Komplexität gegenüber treten. Seine Zusammenfassung:

  1. Mal so ein bisschen ausprobieren; Try and Error; ganz kindlich. Übrigens das bevorzugte Muster von uns Menschen.
  2. Das Ausblenden; ich bleibe bei meinem alten Muster. Wenn wir einen „schlechten Tag“ haben, dann gehen wir darauf ein, mehr Bewährtes zu haben.
  3. Das rationale durchdringen; Verstehen über die Details; der Versuch alles zu verstehen. Wenn gar nichts hilft, dann vielleicht das. Hat der Mannschaft von Tschernobyl auf jeden Fall nicht geholfen.
  4. Trivialisierung durch Reduktion auf wenige Kriterien; Ein kompliziertes System kann man unterteilen; ein komplexes System wird dadurch zerstört
  5. Die emotionale Bewertung; das intuitive Agieren; über Musterbildung im Gehirn zu arbeiten

Momentan sind mein Team und ich an einer solchen Stelle angekommen. Wir haben ein Bild der Zukunft erarbeitet. Wie soll es in 5 Jahren sein, daraus abgeleitet, was wir in 3 Jahren haben sollten, wie wir mit dem Business den Weg dorthin gehen wollen und was wir noch mehrere Jahre betreuen müssen.

Jetzt ist es aber so, dass bis jetzt weder das Business noch wir selber uns basierend auf diesen Fixpunkten Klarheit über die Route verschaft haben. Immerhin kennen wir jetzt explizit die Messpunkte und die Erwartungen an diese Reise. Aber es gibt noch viele Unbekannte.

Und der Umgang mit diesen Unbekannten wird entscheidend sein. Wollen wir jetzt alle Probleme der Welt lösen? Wieviel Veränderung wollen, sollen und können wir ins System geben? Wie gehen wir mit dem „Tal der Tränen“ um? Wie schnell müssen wir welche Punkte erreichen? Wer hilft mit in diesem Change und wer muss bewegt werden?

Damit der Umgang mit diesen vielen Unbekannten gut wird, habe ich jetzt einen Plan, der passt auf eine Seite A4 und wird uns helfen zu erklären.

 

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