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Ich – Welt: Zufriedenheit = Erreichtes / Erwartetes

Ja es gibt eine Formel, welche Zufriedenheit in der Interaktion ganz einfach beschreibt. Es gibt auch eine Formel für Vertrauen. Und eine für sexuelle Unzufriedenheit. Aus dieser lässt sich dann auch die Formel für Zufriedenheit in der Interaktion definieren.

Zufriedenheit=\frac{Erreichtes}{Erwartetes}

Was bedeutet das jetzt für uns in der täglichen Interaktion? Erwartetes steuere ich meistens selber. Jeder von uns hat Erwartungen, Wünsche und Ziele. Das Erreichte steuert eigentlich immer mein Gegenüber. Das heisst, es regelt, ob ich etwas erreiche.

Ihr glaubt mir nicht? Dann setzt für Erreichtes 0 ein. Und schaut was raus kommt. Egal wie grosse Eure Erwartung ist, es kommt immer 0 raus.

Nachdem wir nun die Richtigkeit der Formel bewiesen haben, bleibt die Frage, was es für mein Handeln bedeutet. Es bedeutet, dass ich in meinem Opernhaus immer wieder Menschen von meinen Ideen und Gedanken überzeugen muss.

So bleibt einem fast nur die Möglichkeit zu verhandeln. Fast immer trifft man sich in dieser Formel wieder und wieder. Mal oben, mal unten. Beim Verhandeln hilft es natürlich, wenn man seine BATNA kennt. Oder man mindestens at arms length verhandeln darf.

Eine andere fatalistische Lösung wäre es übrigens, wenn man die Erwartungen immer auf 0 reduziert. Wer das bitte mal ausprobiert, wird feststellen, dass dies zur Fehlermeldung „Teilen durch 0 nicht möglich“ führt. Auch immer.

Es gibt natürlich auch Fälle, wo man mehr erreicht, als erwartet, so ist es mir mit meinem neuen Motorrad gegangen.

Und sollte jemand wieder mal die 8 Regeln für den Stillstand im Unternehmen suchen, bitte schön!

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