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Das at arm’s length principle (ALP) beschreibt eine Situation, in der Verhandlungspartner zwischen denen ein Abhängigkeitsverhältnis besteht, wie echte Marktgegenseiten auftreten. Es wird vor allem in Vertragssituationen verwendet, wenn eine Partei, welche eine Abhängigkeit hat, diese ausgeglichen wissen will.  

Solche Verhandlungen sind immer ganz spannend. In unserem Fall ist es, dass unsere Shareholder (Anteilseigner) gleichzeitig auch Supplier (Lieferanten) von Dienstleistungen sind. Das führt nun dazu, dass wir als Firma einen Lieferanten haben, der jederzeit auch Anteilseigner sein kann. Mit bleibt vor allem eine Sequenz beim Einstieg in die Firma. Die Aussage:

I manage you as a supplier

wurde nicht immer ganz verstanden. Weil häufiger kam der Anteilseigner auf mich zurück. So zum Beispiel in einem E-Mail aus dem letzten Herbst:

The shareholder is concerned about ….

Glücklicherweise konnten wir die Beweisführung ziemlich einfach machen. Es ist aber wirklich sehr schwierig zu wissen wer man gerade ist, vor allem wenn die Interaktionen von den gleichen Personen ausgeführt werden. Mal ist man Supplier, mal Shareholder. Nun gut, lassen wir die Verhandlungen „at arm’s length“ mal auf uns zukommen. Und Euch wünsche ich viel Spass, wenn ihr in der Beziehung auch mal „at arm’s length“ verhandeln wollt. Zum Beispiel über den Wochenendspaziergang.

2 thoughts on “Das Wort zum Sonntag: at arm’s length

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