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Das Wort zum Sonntag: Motipulation

Motipulation ist ein Portmanteu aus den Worten Motivation und Manipulation. Erfunden wurde es von Rolf Balling.

Normalerweise kommt die Motivation gerne mit dem vorgestellten intrinsisch daher. Das Verhalten wird demnach beibehalten, auch wenn keine externen Motivationsobjekte und / oder Belohnungen da sind.  Grundsätzlich sind innere Beweggründe meistens höher gewichtet als Äussere. Und wenn Sie meine ganz persönliche Motivation kennen lernen möchten, dann empfehle ich diesen Eintrag aus dem Jahr 2006.

Es ist auch so, dass Manipulation meistens negativ konnotiert ist. Der Erfinder des Worts hat sich aber immer für eine positivere Besetzung der „Manipulation zur Motivation“ zugewandt. Gemäss diesem Aufsatz von  Rolf Balling kann Manipulation zur Motivation wie folgt erreicht werden:

  • Tu was ich Dir sage, sonst werde ich Dich bestrafen. (Androhung von Strafe)
  • Tu gerne, was ich sage, denn wir sind besser. (Versprechen von Grossartigkeit)
  • Mal sehen, ob wir zueinander kommen können (Gegenseitiges Ab- und Einstimmen)

Er führt dann auch aus, dass nur die letzte Methode wirklich zu Motivation führen kann. Am einfachsten ist es wohl, wenn wir in der Führung versuchen Demotivation zu verhindern. Oder wenn wir den Stillstand im Unternehmen nicht ausufern lassen.

Ich teile diese Meinung.  Wir arbeiten als Menschen zusammen. Also braucht es auch eine menschliche Führung. Und allen die auch daran glauben, sei das Manifest für menschliche Führung in Erinnerung gerufen.

Meistens hilft es einem, wenn man sich die folgenden Fragen stellt:

  • Wie habe ich mich dabei gefühlt? War ich motiviert? Habe ich motiviert?
  • Was hat mich getrieben? Warum will ich das haben? Was bekomme ich dafür? Was bringt es den anderen?

Und wer nicht so genau weiss, wie das gehen soll, dem empfehle ich dazu R.K. Sprenger: „Mythos Motivation – Wege aus einer Sackgasse.“

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