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Das Wort zum Sonntag: Intrinsisch

Diese Woche wurde ich für meine intrinsiches Motivation gelobt.

Intrinsisch bedeutet „von innen her kommend“. Intrinsische Eigenschaften gehören zum Gegenstand selbst und machen ihn zu dem, was er ist. Intrinsische Handlungen, auch autotelisch genannt, sind eigenbestimmt und brauchen deshalb keine Anstöße von aussen. Als Gegenbegriff gilt extrinsisch.

Die intrinsische Motivation, für welche ich ja gelobt wurde, ist ein Konstrukt welches besagt, dass man sich mit etwas (z. B. Tätigkeit, Lernstoff) inhaltlich auf Grund eines inhärenten Motivs auseinandersetzt. Das bedeutet, dass die Beziehung zum Lernstoff den Lernenden motiviert. Das Verhalten wird demnach auch dann begonnen und aufrecht erhalten, wenn mit ihm keine zum Motivationsobjekt externen Belohnungen (wie z. B. monetäre, materielle Anreize) oder Bestrafungen einhergehen.

Grundsätzlich sind innere Beweggründe meistens höher gewichtet als Äussere. Also Spass ist mehr Wert als Geld zum Beispiel. Das stimmt leider nur, solange man genügend Geld hat. Danach ist es aber ziemlich sicher immer Richtig. Viele Forscher und Forscherinnen suchen ja nach Wegen, wie man Motivation über lange Zeit von Aussen steuern kann.  Leider ohne viel Erfolg.

Darum bleibt es wohl so: Das man jeden Tag schauen muss, dass sich jemand darauf freut etwas zu tun.

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