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Ich – Welt: Organisation als Organismus

Immer wenn man sich mit Agilität auseinandersetzt begegnet man irgendwann der Selbstorganisation. Doch was treibt eigentlich Selbstorganisation und warum müssen Organisationen lernen können?

  • Die VUCA Welt verlangt, dass wir uns schneller ändern. Kunden, Partnerinnen und Regulierungsbehörden haben Bedürfnisse, die sich schnell ändern.
  • Weitere Beschleunigung sich die Digitalisierung und der immer grössere Zugang zu Informationen. Leider erschwert die zunehmende Menge, aber auch die Verteilung und Transparenz dieser Informationen. Eigentlich müssten wir multidirektional in alle Richtungen kommunizieren. Sei dies Kundinnen, Partner und Kolleginnen gegenüber.
  • Agile-Werte und das Agile Manifest erwarten von uns neue Wege miteinander zu interagieren.

All diese Dinge machen uns als erstes einmal Angst. Wie soll ich vom Silo zur Selbstorganisation kommen? Vielleicht hilft der Vergleich von einer Organisation als Organismus. Der Körper regelt sehr viel selber. Wir müssen zum Beispiel nicht über das Atmen nachdenken, der Körper macht das für uns. Der Körper definiert seinen Gesundheitszustand selber. Das System ist emergent, bei Bedarf.

Stellen Sie sich ihre Organisation auch einmal so vor. Flexible zusammengesetzte Teams haben die End-zu-End Verantwortung über ganze Prozesse und Abläufe. Dies kann sogar externe Partner einhalten. Im Extremfall ist der externe Partner alleine dafür Verantwortlich.

Für die Führung geht es weniger darum die Planung des Silos zu unterstützen, sondern Identität und Orientierung zu geben. Es ist die Aufgabe der Führung die Zusammenarbeit zu befähigen. Ihre Rolle, ist diejenige eines Botenstoff in einem Organismus. Und ganz wichtig, es ist Ihre Aufgabe die Zukunftsfähigkeit des Organismus sicherzustellen. Für das Gesamt-System und jeden Einzelnen.

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