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Das Wort zum Sonntag: Irisierend

Wir danken der NZZ und dem Schauspielhaus Zürich für das heutige WoS. Die NZZ schreibt: Ein irisierendes Ensemble glänzt vor dunklem Bühnenhintergrund. Nur was will man uns damit sagen?

Irisieren (von griechisch Ιρις, was für Iris steht) ist ein optisches Phänomen, wobei ein Objekt je nach Perspektive in anderen Farben erscheint.

So jetzt hätten wir mal die Grundlage gelegt. Das Stück: „Was ihr wollt“ basiert auf eine Komödie von Shakespeare. Es geht wie immer um die Liebe. Beim Irisieren geht es darum, dass durch Brechung und Interferenz des Lichts an der Oberfläche eines Gegenstandes die Farben des Regenbogens erscheinen. Am schönsten wohl zu sehen bei Seifenblasen. Bei Shakespeare geht es darum, dass die Liebe zu Irrungen und Wirrungen führt, das es viele mögliche Enden gibt und es nicht immer sein muss, was man glaubt. Man findet zu sich oder nicht und wird immer getrieben von der Liebe. Daher wohl das Stück in einer Zeile schon beschrieben.

Nun gut, ich gehe es mir ja erst noch schauen, bin aber schon mal sehr gespannt, welche Farben mir begegnen werden.

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