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Das Wort zum Sonntag: Prävalenz

Die Prävalenz (aus dem Lateinischen: Praevalēre, was auf Deutsch „sehr stark sein“ bedeutet) ist in der Epidemiologie eine Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit.

In der Realität wird die Prävalenz einer Krankheit in einer Population aufgrund einer Stichprobe nur geschätzt, da die vollständige Testung einer Population ziemlich schwierig ist. Das bedeutet, dass die Anzahl einer definierten Gruppe Personen vorliegenden Krankheitsfälle zu einer bestimmten Zeit. Die Prävalenz gibt an, wie oft eine Erkrankung in einer Grundgesamtheit/ Population vorkommt, gemäss folgender Formel:

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Prävalenz erhoben werden kann:

  • Punktprävalenz: Erhebung der Daten für einen bestimmten Zeitpunkt
  • Periodenprävalenz: Erhebung der Daten für einen bestimmten Zeitraum
  • Lebenszeitprävalenz: Gesamtanzahl an Personen, die zumindest einen Teil ihres Lebens nachweislich erkrankt waren

Früher wurde der Begriff auch für die eigene Überlegenheit; respektive das Vorherrschen benutzte. Sollest Du Dich wieder einmal aufregen über jemanden, kannst Du dieses Wort ganz einfach einbauen. Und die wenigsten werden zurückfragen, was es wirklich bedeutet. Bei Medizinern würde ich den Begriff vielleicht nicht so häufig verwenden.

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