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Tit for two tats ist eine nachsichtigere Version von Tit for tat (auf deutsch “wie du mir, so ich dir”, auf Englisch “equivalent retaliation”), steht für die erfolgversprechendste  Strategie in der Spieltheorie, wenn es um Kooperation geht. 

Der Unterschied zwischen „Tit for tat“ und „Tit for two tats“ ist, dass man erst nach zweimaliger Defektion selbst unfreundlich reagiert. Damit stellt man sicher, dass man nicht wegen einem Kommunikationsfehler in eine Spirale der gegenseitigen Bestrafung fällt. Diese Version eignet sich vor allem in Projekten, weil man hier mit Unbekannten in einer Kooperation einen Zusammenarbeit erreichen muss. Der Auftraggeber versucht, so viel wie möglich für möglichst wenig Geld zu bekommen, während der Lieferant versucht, seinen Aufwand bei einem möglichst hohen Preis zu minimieren. Das ist das Konfliktfeld, in dem es schon mal vorkommen kann, dass einer der beiden eine Hinterlist anwendet.

Grundsätzlich sollten die folgenden Botschaften für die Kooperation hilfreich sein:

  • Lass dich nicht ausnutzen und erwidere sowohl Kooperation als Defektion
  • Sei nicht zu raffiniert
  • Sei nicht neidisch

Wer sich daran hält, der kann viel erreichen. Mehr als mit der Spieltheorie. Auf jeden Fall bleibt es spannend zu sehen, wie Komplexitätstheorie und Kommunikationstheorie zusammengehören.

Viel Spass beim Weiterlernen.

1 thought on “Das Wort zum Sonntag: Tit for two tats

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