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Nachdem wir uns letzthin der Polyvalenz zugewandt haben, sollten wir diese Woche wohl einmal die Ambivalenz bestaunen:

Ambivalenz (lat. ambo für beide und valere für gelten) eschreibt die „Doppelwertigkeit“ und ist im engeren Sinne eine genauere Definition von „Mehrwertigkeit“, als der Polyvalenz. Sie beschreibt das gleichzeitige Vorhanden sein von gegenteiligen Gefühlen, Gedanken und Wünschen.

Die einfach Übersetzung würde uns zum Wort „Beide gelten“ führen und damit auch das Problem beschreiben. Verschiedene Wort beschreiben die Ambivalenz auf eindrückliche Weise, als Paradebeispiel gilt, die sogenannte „Hassliebe“. Weil diese den inneren Konflikt am bildhaftesten beschreibt. „Hasse ich ihn oder liebe ich sie, das ist hier die Frage“. Diese wurde übrigens so nie gestellt.

Auch wenn Eugen Bleuler findet, dass Ambivalenz die Grundlage für Schizophrenie ist (Wiki sei Dank) würde ich den Begriff viel lockerer Beschreiben. Ich denke die meistens Gedichte über Liebe sind irgendwie Ambivalent, viele Dinge, lassen es sogar zu, das „Beide gelten“, auch wenn sie sich ausschliessen.

Also geniesst den Sturm der Gefühle und seid Ambivalent!

2 thoughts on “Das Wort zum Sonntag: Ambivalenz

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