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Das Wort zum Sonntag: Somatische Marker

Somatische Marker – Somatisch bedeutet: „das, was sich auf den Körper bezieht, das Körperlich. Und ein Marker ist ein Merkpunkt, eine Erinnernung. Diese werden über die Zeit abgelegt. Zum Beispiel ein Gefühl bei einer Entscheidung. Im Laufe seiner Entwicklung erlaubt das emotionale Erfahrungsgedächtnis („mein Bauch“), dass sich laut Damasio über ein körperliches Signalsystem meldet dem Menschen bei der Entscheidungsfindung.

Bei der Vorstellung verschiedener Handlungsalternativen geben die somatischen Marker also eine, durch bisherige Erfahrungen bestimmte, Rückmeldung, die dem im Entscheidungsprozess befindlichen Menschen helfen, indem sie zunächst alle emotional nicht tragbaren Handlungsmöglichkeiten ausschliessen.

Wozu kann man somatische Marker nutzen? Sie geben einem schnelle Antworten. Diese Antworten können nur Ja oder Nein sein. Sie müssen imm Binär sein. Dann bekommt man Antworten in ca. 400 Millisekunden. Das ist so gut wie jeder Computer.

Das allfällige Fehlen von somatischen Markern ist ein Problem, weil man damit nicht immer ethisch reagiert. Diese helfen einem auch konstant zu handeln. Somatische Marker können einem auch helfen, etwas zu ändern. Zum Beispiel kann jemand, der dazu neigt immer den schlimmsten Fall anzunehmen, über einen somatischen Marker angeregt werden, dieses Verhalten zu dämpfen. Zum Beispiel kann dies durch ein spezielles Wort erreicht werden.

Darum findet doch dieses Wochenende einige somatische Marker. Zum Beispiel: Marsmänner, Venusfrauen und andere Geschichten

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