Braintank

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Charon (griechisch Χάρων) war in der griechischen Mythologie der düstere greise Fährmann, welcher die Toten für einen Obolus über den Totenfluss Acheron setzte, damit sie ins Reich des Totengottes Hades gelangen konnten.

Wieder einmal ein griechischer Götterbote. Eigentlich ja ein Kollege des Mantus. Doch eigentlich erhält dieser Gott hier nur einen Auftritt, weil die letzte Woche mal wieder mit spannenden Projektnamen besetzt war:

  • Ob Barbara, die Göttin der Mineure, einen guten Namen für ein Projekt abgibt? Dazu gibt es verschiedene Meinungen. Ich denke nicht, dass ich Sprüche über Löcher hören mag. Es fallen mir zu viele Witze ein.
  • Oder Gandalf da besser ist. Immerhin ein Mann, langer weisser Bart! Ansonsten halt auch ein wenig Zwiespältig. Man sollte den Herr der Ringe wohl ruhen lassen.
  • Planeten (Venus, Mars, Neptun, etc.) werden gerne für Projekte verwendet, die Menschen an Orte bringen, wo sie noch nie waren und welche durch ihre Umlaufbahn zeigen, wie sicher die Umsetzung ist. Man beachte, dass Pluto gemäss Neudefinition übrigens kein Planet mehr ist.
  • Übrigens fällt mir auch zu SCIP (umgangssprachlich Skip) so einiges ein. Weil nur so kann man ausgelassen werden.

Vor die gleiche Aufgabe gestellt, habe ich mich für Isidor von Sevilla entschieden. Er war 2001 als Patron des Internets im Gespräch.Der Vatikan hat aber noch keinen offiziellen Schutzheiligen des Internets verkündet. Im gleichen Jahr wurde auch der Isidor-Award gestiftet, mit dem Shareware-Programme ausgezeichnet werden. So ein Heiliger kann nicht verlieren.

Übrigens war auch Charon mal ein Projektname. Weil jeder Fährmann wird immer wieder gebraucht.

1 thought on “Das Wort zum Sonntag: Charon

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