Braintank

The Braintank Blogg – Bring all the brains together, as this sums up to more than the sum of all the brains

25. Juli, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Minion

Minion (ein Wort aus dem Englischen, das am Besten in der Übersetzung Lakai bedeutet). In den USA wird es auch als Abwandlung vom französischen Mignon: zierlich und dem umgangssprachlichen süss. Die Mehrzahl ist Minions.

Der Begriff hat etliche Deutigkeiten, sei es nun als Film mit den putzigen gelben Kerlchen. Oder sei es als Begriff für süsse, junge Männer in den USA. Auf jeden Fall wäre so ein Lakai immer wieder eine gute Hilfe. Daneben hat es aber auch Ableitungen ins Alt-Französische zu Nett und ins Fränkische wo es Liebe, Freundschaft, Hingabe bezeichnet, wenn es minnijo genannt wird oder im Altdeutschen, wo es als Minnja das selbe bedeutet.

Ein Wort im Wandel der Zeit und der Sprachen. Und übrigens das gleichnamige Filetstück aus dem Französischen beschreibt das beste Stück des Filets. Somit kann ein Mignon auch der beste Begleiter sein bei einem guten Essen.

Euch viel Spass mit Eurem Minion ob im Film, im Leben oder auf dem Teller.

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13. Juli, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Tough Love

Tough Love wird durch die Adjektive: Laut, brutal, aggressiv, furchteinflössend, jähzornig, starrsinnig, schroff, unwirsch, pampig und sardonisch beschrieben. Übersetzt auch als Liebe durch Strenge.

Begegnet ist mir der Begriff im Nachruf der NZZ: Die Designerin Louise Wilson ist im Alter von 52 Jahren überraschend gestorben. Sie war eine der einflussreichsten Figuren der internationalen Modeszene. Sie selbst hat ihre Methode als “Tough Love” bezeichnet und in einer Selbstbetrachtung gesagt:

Die Leute denken, ich sei grob. Ich bin nicht grob. Ich netzwerke einfach nicht. Ich bin bloss ehrlich.

Eine schöne Sicht der Dinge. Der Nachruf sagt auch:

„Ihr Engagement für die Studenten und ihre Passion für hervorragende kreative Leistung sind legendär. Ihr tiefes Verständnis für Mode und ihr Einsatz für Stipendien, Finanzierungen und Möglichkeiten haben sie zu einer aussergewöhnlichen Erzieherin gemacht.”

Ihr war Bildung wichtig und ihr war es wichtig, dass gute Arbeit auch gut belohnt wurde. Mir hat der Begriff gefallen und ich werde ihn jetzt ab und zu auch verwenden, wenn ich Tough Love weitergebe, weil das meiste können wir noch besser, es muss noch einfacher und leichter aussehen.

 

 

5. Juli, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Spornosexuell

Spornosexuell, der Ausdruck kreiert vom britische Journalist und Schriftsteller Mark Simpson, leitet sich ab von „when sport meets porn“ („wenn Sport und Porno sich verbinden“). Dieser hat bereits 1994 den Begriff metrosexuell einführte und damals eine neue Lifestyle-Welle auslöste.

Die alte Dame NZZ hat unter dem Titel “Sporno, wie bitte” über die Nachfolge der Metrosexualität geschrieben. Und ja, ich wusste auch nicht, was mir der Begriff sagen wollte, aber der folgende Eintrag bekam plötzlich ganz viele Hits. Was hatten Aerosexuelle den mit den Spornosexuellen zu tun? Gar nichts! Aber wer weiss das schon.

Spornosexuelle sind in erster Linie  Narzissten. Sie lieben es, ihren durchtrainierten Körper nackt zu zeigen, und immer und immer wieder auf die Tatsache hinzuweisen, dass sie Fit sind. Leider sehen die wenigsten Männer wirklich so aus. Und der Begriff passt ja auch gut zur Fussball WM, wo die Frisuren und das Sixpack mehr diskutiert wurden, als das eigentliche Spiel. Heisst das nun, dass wir Männer Diät halten sollten, Yoga machen, Gewicht heben, Morgens und Abends laufen gehen und sicher noch zum Waxing und Peeling gehen sollten? Wenn das so wäre, dann wird eine andere Wortkreation von Mark Simpson bald wieder wichtiger: Retrosexuell! Das bedeutet: “Sowas wie du! Man wartet so lange bis man wieder in ist.”

Nun genug davon. Wir sind wir und bei der WM gilt: Das Runde muss ins Eckige. Viel Spass weiterhin.

29. Juni, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Ceteris Paribus

Ceteris paribus (aus dem Lateinischen: Ceteris für Andere und paribus für Gleich, Abkürzung c. p. oder cet. par.) bedeutet wörtlich „bei gleichen [Dingen oder Umständen]“, das heisst übersetzt„unter sonst gleichen Bedingungen“.

Dieser Vorbehalt wird auch Ceteris-paribus-Klausel genannt. Er spielt vor allem im Zusammenhang mit Experimenten eine Rolle und bedeutet dann „unter der Voraussetzung, dass alle anderen ausser den genannten Variablen gleich bleiben“. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für interne Validität. Diese Klausel wurde von John Stuart Mill beschrieben.

Was bedeutet das nun: In einem Experiment wird immer nur eine Einflussgrösse verändert, während alle anderen konstant gehalten werden, um genau deren Einfluss bestimmen zu können.Das ist übrigens auch das Standardvorgehen zur Eingrenzung von Informatik- und anderen Problemen. Wenn man zu viele Dinge miteinander ändert, dann weiss man am Schluss leider nicht mit Sicherheit, was zur Verbesserung beigetragen hat.

Die Ceteris-paribus-Klausel stellt damit einen Weg dar, vereinfachte Modelle der Wirklichkeit hinsichtlich der Auswirkungen von Veränderungen einzelner Parameter zu betrachten und zu bewerten. Wird jedoch nicht überprüft, ob die Modellvereinfachungen den betreffenden Sachverhalt auch dann noch ausreichend beschreiben, wenn durch die Ergebnisse die Modellvoraussetzungen verändert werden, so kann das Resultat falsch oder unbrauchbar sein.

Erst, wenn das Ergebnis die Voraussetzungen  gar nicht verändert, ist das Modell brauchbar. Diese Prüfung wurde aber bei vielen Modellen ausser Acht gelassen, welche trotzdem als brauchbar publiziert werden, obwohl damit ceteris paribus „unter der Annahme, dass alle ausser den (vorher) genannten anderen Rahmenbedingungen (Prämissen) gleich bleiben.“ verletzt wird. Das gleiche gilt auch für die Analyse in der Informatik.

Also Ceteris paribus wird es wohl auch nächstes Wochenende ein WoS geben.

22. Juni, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Mätresse

Mätresse (abgeleitet aus dem Französischen: Maitresse, in der Übersetzung wohl eher als Lehrerin oder Hausherrin zu bezeichnen; die strenge Übersetzung würde eine Herrin daraus machen) . Der historischer Begriff in Europa maîtresse en titre oder auch offizielle Mätresse. Sie war der mächtigste weibliche Günstling am absolutistischen Hof und meistens in der gleichen Ebene mit dem mächtigsten männlichen Günstling, dem Premierminister tätig. 

Der Begriff der Mätresse hat seinen Inhalt massiv verändert in verschiedenen Zeitperioden. Galt sie zuerst als  herausragenden Geliebten in der Renaissance. Wurde sie  zur politischen Karrierefrau im Absolutismus. Im 19. Jahrhundert sank die Wertschätzung massiv. Dies als Folge der Revolution und von Bildung für alle. Nebenbei die Königin wurde in Europa lange Zeit nur als Bindeglied zwischen den verschiedenen Königshäusern gesehen. Fürstliche Heiraten wurden aus politischen Gründen vereinbart. Die Abstammung der Königin, ihre Verwandtschaft und ihre Erbansprüche erhöhten das Ansehen und die Macht eines Königs. Nur ihre Kinder konnten sein Haus fortführen.

Daneben waren Mätressen und Premierminister aber auch immer Diener des Königs, der ein Gleichgewicht der Kräfte haben musste. Alter Adel gegen neuen Adel, Alt gegen Jung, Adel gegen Günstlinge und so weiter. Dies sicherte das eigene Überleben. Der politische Einfluss einer Mätresse war nicht institutionalisiert. Er konnte an einem Hof bedeutend, an einem anderen unerheblich sein. Madame de Pompadour war wohl die bekannteste aller Mätressen, sie diente Ludwig XV. Mit der Emanzipation des Bürgertums und seiner Lebensweise verlor im 19. Jahrhundert das höfische Ideal der vollkommenen Frau, die an Körper, Geist und Seele ausgebildete war seine Daseinsberechtigung.

Bleibt die Frage, was sind Mätressen in unserer Zeit. Gibt es sie noch? Ja, es gab und gibt sie wohl noch immer. Monica Lewinsky die wohl berühmteste Praktikantin im Weissen Haus ist ein Beispiel dafür. Sie ist auch ein Beispiel dafür, dass Dominick-Dunne-Paradox immer gilt. Sonst passiert ihnen das gleiche wie Monica Lewinsky, einer Kollegin etwas gesagt und schon war die Wahington Post zur Stelle.

 

15. Juni, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Kaizen

Kaizen (Kai = Veränderung, Wandel; Zen = zum Besseren 改善; „Veränderung zum Besseren“) bezeichnet eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie, in deren Zentrum das Streben nach ständiger Verbesserung steht.

In der Wirtschaft wurde das Konzept zu einem Managementsystem weiterentwickelt. In der Praxis werden die Begriffe Kontinuierlicher Verbesserungsprozess oder Continuous Improvement Process (CIP) synonym verwendet. Es geht bei allen Massnahmen immer darum, das arbeitsteilige Prozesse möglichst tiefen Ausschuss produzieren. Entscheidend für  die Umsetzung, ist es sich immer anhand der 10 Regeln zu orientieren. Und wenn man bei 10 angekommen ist, beginnt alles wieder von Vorne.

Regel 1: Stelle den Ist-Zustand in Frage
Ein Versteifen auf das gewohnte Denken kann tödlich sein. Kaizen erwartet von uns, über das gewohnte Denken hinauszugehen. Wenn etwas kaputt ist, wollen wir es reparieren. Aber Auch wenn etwas funktioniert, müssen wir es in Frage stellen und zusehen, wie wir es noch besser machen können.

Regel 2: Frage wie es getan werden kann
Wir müssen von einer „Das-geht-nicht-Haltung“ zur „Wie-geht-das-Haltung“ kommen. Das ist wichtig, um anhaltende Verbesserungen zu erzielen. Wenn alle die „Wie-geht-das-Haltung“ lernen, kann eine Veränderung beschleunigt werden.

Regel 3: Höre auf mit Entschuldigungen
Wenn wir auf einen Fehler oder ein Problem stossen, sollten wir keine Entschuldigungen machen oder andere Leute beschuldigen. Sondern wir müssen vor Ort gehen, um zu sehen,
was wirklich passiert. Kennt der Mitarbeitende seine Arbeit. Gibt es sichtbare Arbeitsstandards? Sind alle Mitarbeitenden unterwiesen? Ist der Arbeitsplatz in Ordnung? Wenn es hier Ungereimtheiten gibt, müssen die Vorgesetzten die Initiative ergreifen und die Probleme korrigieren.

Regel 4: Suche nicht nach sofortigen perfekten Lösungen
Die meisten von uns wollen alles und sofort. Aber sofortige Perfektion ist nicht der Kaizen-Weg. Perfektion ist unser Endziel, aber sie kann niemals mit einer einzelnen Aktion erreicht werden. Unsere Aufgabe ist, wieder und wieder schnelle Verbesserungen zu machen. Diese schnellen Verbesserungen erzeugen eine Dynamik, die schwer aufgehalten werden kann. Das ist das beste Kaizen.

Regel 5: Korrigiere Fehler sofort
Wenn du vor Ort eine Unregelmässigkeit siehst, solltest du alles unternehmen, um die Situation sofort zu verbessern. Warte nicht bis zur nächsten Besprechung oder schreibe es nicht in eine Liste. Oft bedeutet das, eine Übergangslösung zu finden solange bis eine nachhaltige Lösung umgesetzt werden kann. Wenn ein Problem komplexer ist, benötigen wir die Hilfe anderer und müssen die Dinge sauber dokumentieren. Aber wir müssen aufpassen, keine Pläne für Tage oder Wochen aufzustellen, während uns ein Problem Tag um Tag bestraft. Stoppe die Blutung und bringe den Patienten zur Operation.

Regel 6: Gib kein Geld für Kaizen aus
Oft kosten die besten Lösungen überhaupt nichts. Es ist ein Irrglaube, dass neue Geräte oder neue Technologie alle Probleme lösen werden. Wenn du dir wirklich Zeit für das Problem nimmst, kannst du oft die Dinge verbessern ohne einen Cent dafür auszugeben. Wenn alle kostenlosen Alternativen ausgeschöpft sind, kann es leichter begründet werden, wenn doch Geld ausgeben werden muss. In diesem Falle, suche nach einer preiswerten Lösung und übertreibe die Ausgaben nicht.

Regel 7: Weisheit kommt dann, wenn es Schwierigkeiten gibt
Schwere Aufgaben bringen die Leute dazu, sich wirklich Gedanken zu machen, Führung zu übernehmen, die Initiative zu ergreifen und zusammenzuarbeiten. Deswegen weiche Problemen nicht aus und gebe nicht schnell nach – es gibt immer gute Lösungen, wir können sie finden. Gute Lösungen für schwierige Aufgaben sind leichter zu finden wie für leichte.

Regel 8: Frage fünfmal „Warum“ und suche nach der Kernursache
Auch wenn es manchen Leuten Freude macht, mit Werkzeugen zu arbeiten, die keiner versteht – die meisten Probleme erfordern keine komplizierten Werkzeuge. Vielmehr sollten wir fünfmal „Warum“ fragen. Beginne damit beim nächsten Problem, mit dem du zu tun hast. Je besser du die Ursachen für ein Problem verstanden hast, umso leichter ist es dafür wirksame Lösungen zu finden.

Regel 9: Zehn Köpfe sind besser als einer
Einsame Ritter gehören der Vergangenheit an. Egal wie intelligent du bist – wenn du anderen Leuten zuhörst, wirklich zuhörst, beschleunigt das deine Verbesserungsanstrengungen zehnfach. Suche nicht nach dem einen Spezialisten, der dein Problem lösen kann, sondern beginne selbst, zusammen mit deinen Arbeitskollegen nachzudenken und nach Lösungen zu suchen.

Regel 10: Kaizen endet nie
Die Möglichkeiten für Verbesserungen sind unendlich. Kaizen ist eine Einstellung und endet nie. Fall du dich nur an eine von diesen Regeln erinnerst, sollte es diese sein.

Viel Spass, jeden Tag einmal Kaizen zu betreiben.

12. Juni, 2014
von ltcmdrdata
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Irene Adler und Sherlock Holmes letzthin auf Twitter

Die Dialoge von Sherlock Holmes und Irene Adler

“She’s my tea slave.”

“I like the term ‘slave’. I simply believe you have our roles the wrong way round, dear.”

*Snorts a laugh* You’re not serious?

Don’t fight it. You know your destiny.

I don’t believe in destiny.

Instinct?

They exist, yes.

*Wraps my arms around your neck* And what are they telling you right now..?

Ooooo bad move with that grin…

You are simply confirming my previous point.

Urgh you’re so aggravating at time. *Kisses the tip of your nose*

Only at times? I’ll have to work harder.

Bated breath, darling.

Und auch dieser hier, hat seinen Reiz:

“Hello. You’ve reached my voicemail. Now text me like a normal person.”

Soviel Spass und Sprachwitz findet man nicht jeden Tag und es macht sehr viel Spass, wenn die Beiden sich die Welt erzählen.

9. Juni, 2014
von ltcmdrdata
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Wort zum Sonntag: Grindologie

Grindologie (abgeleitet vom Grind einem derben schweizerischen Begriff  für Kopf) beschreibt er in meinem Idiom das Zusammenpassen von Köpfen und Menschen. Wenn es passt, dann passt es. Wenn es nicht passt, dann ist es schlecht.

Grindologie beschreibt auch die Fähigkeiten in einem Internet / Intranet alle Köpfe des Unternehmens darzustellen. So das man weiss, wer derjenige, diejenige ist, über die man gerade sprechen will. Eigentlich geht es bei der Grindologie um einen Themenkreis der Angewandten Mineralogie: Schleifmittel und Schleifwerkzeuge auch bekannt als Grindologie.  Mindestens wenn man der Uni Graz glauben schenken darf.

Ein schönes Wort, es nimmt dem Grind die Derbheit. Es beschreibt genau was man bekommt. Es beschreibt auch die Fähigkeit einander zu vertrauen. Etwas gemeinsam erlebt und erreicht zu haben. Im Deutschen übrigens am Besten mit einer Ahnengalerie, mindestens wenn es um die Bilder geht. Hier übrigens ein hübsches Beispiel aus dem Kanton Zürich. Die Ahnengalerie des Regierungsrats.

1. Juni, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Paeonia

Bei Paeonia, auch Päonie (Benannt nach Päon, dem Arzt der griechischen Götter) genannt handelt es sich um den Fachbegriff für die Pfingstrose. Die Gattung der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae) umfasst 32 Arten. Sie sind vom Frühling bis in den Herbst sehr attraktive Pflanzen.

Als eine der wenigen Gartenpflanzen hat die Paeonia  eine lange zurückreichende Geschichte, die in China seit über 4000 Jahren kultiviert wird. In Europa ist die Pflanze auch für ihre medizinische Wirkung bekannt. Der Heilgott Apollo besass die Pflanze, in Hekates Zaubergarten wuchs sie und der Göttin Pallas Athene wurde sie oft geweiht. Der Gattungsname soll nach einer Sage nach Paeon, dem griechischen Gott der Heilkunst, benannt worden sein, da dieser mit der bei Theophrast paionia genannten Pflanze Pluto heilte. Auch als Rose ohne Dornen bekannt, ist sie ein Symbol für Reichtum. Aber auch ein Liebespfand und steht für ein in Liebe erfülltes Frauenleben.

Ihr üppiger Wuchs, das attraktive Laub, die verschiedenen Wuchsgrössen, die Fülle ihrer Blütenfarben – zwischen weiss, rosa, gelb und den verschiedensten Rottönen findet man alle Schattierungen – und die lange Blütezeit von Ende April bis Mitte Juni eröffnen dem gestaltenden Gartenfreund viele Möglichkeiten. Ebenso interessant sind die verschiedenen Blütenformen. Man findet einfache, anemonenförmige, gefüllte und halbgefüllte Blüten in den verschiedensten Grössen.

Und bei der RHS Chelsea Flowershow hat es ganz viele Variationen im Angebot gehabt. Und ich weiss jetzt endlich was ich angeschaut habe.

 

25. Mai, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Vergewohltätigen

Vergewohltätigen ist ein Kunstwort aus Vergewaltigen und wohltätig. Wenn eine Person aus Übereifer jede Aufgabe an sich reisst, um Gutes zu tun, oder zumindest gut zu scheinen.

Ebenso wie vergewaltigen hat vergewohltätigen einen eher aggressiven Charakter. Es zeigt jemanden der Eifrig ist und dabei nur Gutes tun will, aber gleichzeitig auch weiss, was das Einzige gute ist für alle Menschen. Nicht zu verwechseln mit Bigot.

Das Wort ist mir in der Kombination mit Personal als Personalvergewohltätigung begegnet. Und hier wird es nun spannend. Die Personalvergewohltätigung beschreibt die Wohltätigkeit und gleichzeitige Vergewaltigung durch die Personalabteilung. Ein komplexer Prozess, in welchem häufig die Personalabteilung dominant ist oder nicht existent. In beiden Fällen bleibt es komplex.  Auf jeden Fall ist es ein Wort, das mit seiner Lieblichkeit viel vorspielt und dann mit der ganzen Härte der Realität auf einen nieder kommen kann.

Ich denke es ist wichtig, dass man Vergewohltätigung nicht macht. Es hilft nicht, es entsteht wenig Neues und es ist immer etwas das Bleibt, etwas negatives, wie bei allen Eiferern.