Braintank

The Braintank Blogg – Bring all the brains together, as this sums up to more than the sum of all the brains

24. April, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: yerdegh-nga

yerdegh-nga (Wagiman aus Australien). Das Wort bedeutet: Aufbrechen und niemandem sagen, wohin man geht.

Wagiman gehört zu den Gunwinyguan-Sprachen und wird im Norden Australiens von den gleichnamigen Aborigines gesprochen. Die Sprache ist ernsthaft gefährdet, da es im Jahr 2000 nur noch etwa 10 Sprecher gab. Das gleiche wird wohl auch einmal den Dialekten des Rätoromanischen passieren. Auch dort noch 5 Dialekte und immer weniger Sprechende.

Das Wort selber wurde vor allem für die Weite gebraucht, welche das Territorium hatte, wenn man zu Fuss unterwegs ist. Bei anderen heisst das einfach, „Ich bin dann mal weg„. Kommt aber auf’s Gleiche raus.

 

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17. April, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Teilhaberückblick

Teilhaberückblick: Die gesammelten Beschreibungen der Teilhabe werden regelmässig in Teilhaberückblicken zusammengefasst. Gemäss der Satzungeder UN‐Behindertenrechtskonvention und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die gelingende Teilhabe eines der zentralen Ziele agogisch‐therapeutischer Leistungen.

Unter Teilhabe versteht man gemäss WHO  das „Einbezogen sein in eine Lebenssituation“. Somit definiert die „Behinderung“ neben medizinisch diagnostizierbaren „Schädigung“ auch eine „Beeinträchtigung der Teilhabe als Wechselwirkung zwischen dem gesundheitlichen Problem einer Person und ihren Umweltfaktoren“. Dabei ist die „Beeinträchtigung“ nicht vollständig objektivierbar. Das Ziel ist eine möglichst kompetente Teilhabe unter möglichst normalisierten Lebensumständen. Diese wird dann in den genannten Rückblicken beschrieben. Auf dem Weg dorthin werden drei Kompetenzfelder beschrieben: Die Personenbezogene Kompetenzentwicklung, die Raumbezogene Kompetenzentwicklung und die Hilfe-bezogene Kompetenz. Alle drei Faktoren führen zur kompetenten Teilhabe.

In der Privatwirtschaft würde das übrigens Qualifikation heissen, die Felder wären Arbeitsinhalt und Personen bezogen. Die Hilfe würde über die Weiterentwicklung gesteuert. Und schon erkennen wir gleiche Systeme, aber mit völlig anderen Assoziationen. Ich freue mich schon jetzt auf Teilhaberückblicke mit meinen Teams. Schauen wir mal, ob der neue Name auch mit neuem Inhalt gefüllt werden kann.

10. April, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Cafard

Cafard (Französisch: Kakerlake), hat auch die Bedeutung von „wenn ich niedergeschlagen bin“ oder von „Heimweh“. Es kann auch Desertion, Gehorsamsverweigerung, sinnloses Saufen, Messerstecherei oder Selbstmord bedeuten.

Das Wort ist mir in der NZZ im Zusammenhang mit der Friedrich Glauser Ausstellung. Die Schau im Strauhof zeichnet den verschlungenen Lebensweg von Glauser eindringlich nach. Sie zeigt in Bildern, was Hannes Binder, schon immer sehr schön gezeichnet hat. Glauser der Suchende getrieben vom Morphium, dass sein Leben immer wieder gestört und zerstört hat.

Er ist ein Cafard und seine Figur, der Wachtmeister Studer ist es auch. Jemand der immer wieder die Grenzen der Gesellschaft auslotet und sich selbst doch immer ausserhalb dieser Gesellschaft sieht.

Das Wort zeigt auch sehr schön, das im Französischen ein Wort viele Bedeutungen haben kann und diese sehr vom Kontext abhängig sind, in dem sie verwendet werden. Und ja die Ausstellung ist noch bis am

 

4. April, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Kukuxumusu

Kukuxumusu (baskisch für Kuss eines Flohs) ist der Name eines spanischen Unternehmens, dass  T-Shirts und Postkarten und andere Artikel mit lustigen Bildern bedruckt.

Dieses Wochenende am El Clásico (dem Klassiker) gewesen. Damit wird das Fussballspiel zwischen  Real Madrid und dem FC Barcelona bezeichnet. Im Stadion Camp Nou dieses Spiel mit 99621 anderen Zuschauern zu erleben war also ein Erlebnis. Auch wenn das Spiel überraschend 2:1 für Real geendet hat, bleibt mir der Abend lange in guter Erinnerung. 10 Meter hinter dem Tor, war super. Und Barcelona ist immer eine Reise Wert.

28. März, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Charedim

Charedim (hebräisch  die Mehrzahl Charedim חֲרֵדִים, von charada חֲרָדָה „Furcht“. Auf Deutsch übersetzt es sich am Besten als: „sehr Gottesfürchtiger“. Meistens verwendet man den Begriff „Ultraorthodox“, was aber von den Gläubigen abgelehnt wird, diese sehen sich selber als „Charedisch“.

Alles nur wegen eines Krimis, Kains Opfer, der sich sehr gut gelesen hat. Man erkennt die Gemeinde in der Gemeinde. Nun aber zurück zu den Charedim. Lage waren die charedischen Männer ausschliesslich mit dem Studium religiöser Schriften befasst. Dadurch wurden sie auch vom Militärdienst befreit. 2014 beschloss das Paralement, diese Ungerechtigkeit aufzuheben, warum sollte man diese grosse Anzahl Männer vom Militärdienst befreien? Dieser Entscheid wurde 2015 wieder aufgehoben. Dies beschreibt auch ein eines der Probleme des Staats mit der Religion. Wie weit soll der säkulare Staat gehen beim Schutz seiner Religion? Wie soll das Zusammenwirken von Staat und Religion gegliedert werden? Solche Fragen muss Israel für sich noch beantworten. Die Trennung von Staat und Religion ist dort noch nicht definiert.

Mir gefällt das Wort, weil es auch bei mir ab und zu ultraorthodoxe Menschen gibt. Menschen, die meinen, dass Projekte keine Expeditionen sind, Menschen die immer schon alles geregelt haben müssen, damit sie sich auf die Reise machen. Menschen, die das Recht der Anderen auf eine eigene Meinung ab und zu hintergehen und versuchen die Welt nach ihrem Vorbild zu gestalten. Und das führt dann im Kontext der Firma zu Druck. Ein Mittel dagegen ist für mich das Precision Dabber Bombing.

Ich bin mal gespannt, wie wir diese wichtigen Personen mit auf die Reise nehmen. Sie motivieren einzusteigen und gemeinsam mit uns Neues zu erforschen. Teil davon zu werden und sich einzubringen, ohne immer Furcht zu verbreiten. Jede Veränderung bringt die Chance zu gestalten oder gestaltet zu werden. Ich hoffe meine Charedim werden sich überzeugen lassen und mitmachen!

 

 

20. März, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Egozentrisch

Egozentrisch (lateinisch ego = ich und centrum Mittelpunkt) beschreibt eine Sicht der Welt, wo man die eigene Person als Mittelpunkt betrachtet und alles auf das eigene Ich bezieht.

Die Egozentrik ist eine Eigenschaft des menschlichen Charakters, die jeder hat und jeder auch auslebt. Ansonsten gäbe es keine Selbstbehauptung, aber auch keinen Egoismus oder keine Egomanen. Schwierig wird das Ganze, weil wir Menschen nicht frei sind von Wirklichkeitskonstruktionen, vor allem Konstruktionen der 2. Ebene, wo die Ordnung auf das eigene Individuum bezogen ist.

Im Grundsatz hat also jeder ein Ego und jeder bezieht alles ein wenig auf Sich. Die Frage ist nur, wie viel ist Richtig zu welchem Zeitpunkt? Was ist ein Mittelpunkt, das ist die Frage. Und warum ist es das. Es gibt Sequenzen wo einem so viel Geisterfahrer entgegenkommen, dass man aus deren Sicht wohl ziemlich egozentrisch scheinen muss. Und hier ist es wohl gut, wenn man sich auf seine Erfahrungen und Gefühle verlässt und sich zum Massstab macht. Dies kann vor allem hilfreich sein, wenn man sich in einem Veränderungsprozess befindet.

Vor allem wenn man für „Komisch“ gehalten wird und eigentlich niemand so genau weiss, wie man es macht, sich aber alle darüber freuen, dass man es macht, dann hilft eine gesunde Portion Egoismus. Vor allem hilft es aber auch, wenn man einen Hofnarren oder Lord of Disorder hat, der einem aufzeigt, dass die Welt sich nicht nur um einen Selber dreht.

Nun hoffe ich jemandem mit diesem Eintrag geholfen zu haben am Thema.

 

6. März, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Bekenntnisinkontinenz

Das Wort wurde in einem Tweet von Michèle Binswanger eingeführt.

Bekenntnisinkontinenz ist ein Kunstwort aus Bekenntnis und Inkontinenz. Es beschreibt das Unvermögen des öffentlichen etwas Zugeben oder dieses zu verhindern.

Verwendet wurde das Wort im Zusammenhang mit dem Zwang gewisser Gruppen zu sagen, ob man für oder gegen eine Abstimmungsvorlage sei. Ich denke das Wort wäre eine sehr gelungene Übersetzung des Englischen „Too much information“. Dieses wird immer dann verwendet, wenn jemand mehr erzählt als man eigentlich wissen wollte. Wir können nun immer von einer Bekenntnisinkontinenz reden. Wir wissen jetzt mehr als wir je wissen wollten. Oder mehr als wir hätten Erfahren sollen.

Es wäre ja schon schön, wenn sich Bekenntnisinkontinenz nicht plötzlich durchsetzt. Jeder hat das Recht auf eine Meinung und jeder hat das Recht dieses Meinung auch nur für sich zu behalten. Keiner muss alles teilen. Es handelt sich ja immer um geheime Wahlen. Also darf auch niemand gezwungen werden zu sagen was er gewählt hat, respektive es steht ihm dann wohl frei, dass zu sagen, was besser passt.

Nun ja! Diese Abstimmung ist ja zum Glück vorbei. Schauen wir mal was da noch noch an Bekenntnisinkontinenz auf uns zukommt bei weiteren Abstimmungen.

 

28. Februar, 2016
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Brockenhaus

Brockenhaus enstammt dem Bibelzitat von Johannes 6.12 „Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkomme“, sprach Jesus zu den Jüngern.

Eigentlich ist ein Brockenhaus etwas archaisches in der heutigen Zeit von ricardo.ch, ebay.com und all den anderen Tausch und Verkaufsdiensten. Das haptische Erlebnis ist aber ein ganz anderes, die Qualitätsanmutung auch. Leider nehmen Brockenhäuser ja meistens keine CD’s und Bücher mehr, dabei wären das ja spannende Zeitdokumente. In der Zeit von Streaming und Downloading ist das ja schon fast ein Frevel. So gehen wunderbare Bücher und Geschichten verloren.

Was so ein Brockenhaus alles tut, beschreibt das Manifest der Heilsarmee sehr schön:

  • Wir machen glücklich
    Ein Einkauf bei uns macht Freude, weil wir ein Flair für Secondhand haben. Bei uns gibt es Alltagsgegenstände, Sammlerstücke und neue Trends an einem Ort.
  • Wir stärken Schwache
    Unseren Ertrag geben wir weiter an soziale Projekte der Heilsarmee. Weil wir die Not von Menschen am Rand der Gesellschaft kennen.
  • Wir tragen Sorge
    Gebrauchtes weiter gebrauchen ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Nicht mehr Brauchbares recyceln wir professionell.
  • Wir ermöglichen Arbeit
    Mit unserem Engagement für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt schenken wir Hoffnung und Würde.

Also geht hin und schaut Euch mal wieder ein Brockenhaus an. Ich finde immer wieder Erinnerungen und auch Sammlerstücke.

21. Februar, 2016
von ltcmdrdata
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Jobs der Zukunft und die neuen Fähigkeiten dazu

In den letzten Wochen wurde ja viel darüber geschrieben, wie schnell Roboter und Algorithmen uns die Arbeit wegnehmen. Dann stellt sich ja jetzt die Frage, welche Talente und Fähigkeiten sollte man sich heute erarbeiten und wie heissen, die spannenden Jobs der Zukunft. Basieren tut meine Betrachung auf dem Beitrag im Futuristspeaker.com.

10 neue Fähigkeiten, welche bald sehr gesucht sein werden:

  1. Transitionist: Leute, die bei einer Veränderung helfen können. So wie einst Charon
  2. Maximierung: Eine Fähigkeit, Prozesse, Möglichkeiten und Situationen zu maximieren.
  3. Expansionist: Das Talent, sich einem wachsenden Umfeld anzupassen und darin zu wachsen.
  4. Optimierer: Das Geschick, die Erfahung und Ausdauer Prozesse und Abläufe zu optimieren, bis sie bessere Ergebnisse hervorbringen.
  5. Inflectionist: Die Suche nach kritischen Punkten, wo Systeme sich verändern,   wird ein sehr wertvolle Fähigkeit sein.
  6. Dismantlers: Jedes Geschäft wird irgendwann zu einem Ende kommen. Um diesen Moment gut zu überstehen, benötigt es talentierte Leute, die wissen, wie die Dinge in geordneter Weise zurück baut.
  7. Backlashers: Jede neue Technologie wird Kritiker haben. Und bei jeder Rückschlag, der auf diese Technologie zurückzuführen ist, muss eine Antwort gegeben werden, was passiert ist. Und diese Antwort muss klar und einfach sein, aber trotzdem allumfassend und korrekt.
  8. Last Milers: Technologie erreicht immer häufig einen Punkt, wo sie nichts mehr bringen. An diesem Punkt helfen Leute, die versuchen die letzten 10% Leistung aus der Technologie zu holen. 
  9. Contexualists: Die Fähigkeit zwischen den Details der Anwendung, dem grossen Bild der Architektur und dem Betrieb derselben das meiste herauszuholen.
  10. Legacists: Diejenigen, die mit Leidenschaft und viel Verständnis für eine „veraltete“ Technologie bereit sind, diese weiter am Leben zu erhalten. 

Diese Talente werden bald sehr viel Wichtigkeit erlangen. Sie werden die Basis für neue Jobs und Aufgaben sein. Viel Spass beim Finden von neuen und eigenen Fähigkeiten, die Euch weiterbringen.