Braintank

The Braintank Blogg – Bring all the brains together, as this sums up to more than the sum of all the brains

10. Dezember, 2016
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Das Wort zum Sonntag: Taqiyya

Taqīya oder Taqiyya (arabisch تقية ‚ für Furcht oder Täuschung) ist ein bei einigen schiitischen Gruppen geltendes Prinzip, wonach es bei Zwang oder Gefahr für Leib und Besitz erlaubt ist, rituelle Pflichten zu missachten und den eigenen Glauben zu verheimlichen. Das Wort wird auch für Täuschung verwendet.

Immer wieder fühlt sich der Mensch verpflichtet, jemanden zu täuschen. Und hier das Wort, welches es auch erlaubt. Wobei die Taqiyya je nach Bedeutung Furcht oder Täuschung bedeuten kann. Selbstverständlich gilt Nosce te ipsum für jeden. Weil jeder selber entscheiden kann und muss, ob er täuschen will oder nicht. Es hat immer mit der Umsetzung der Realität zu tun. Wobei ja heute Fakten und Realitäten dem Postfaktischen weichen müssen. Postfaktisch ist ja jetzt auch das Wort des Jahres 2016 geworden. Sowohl in den USA, wie auch in Deutschland.

Am Besten eignet sich übrigens der Plan im Plan im Plan als Antwort auf Toqiyya. Und es bedeutet, dass man, nur wenn man die Enttäuschung auf sich nimmt, der Täuschung entkommen wird. Die Taqiyya als Begriff ist auch immer verbunden sein mit Saladin. Er wurde er zum grössten aller Helden der muslimischen Welt und vorbildhaften islamischen Herrscher seit dem Propheten.

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4. Dezember, 2016
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Das Wort zum Sonntag: bakku-shan

Bakku-Shan (Japanisch: バックシャン), geschrieben aus Zurück (Englisch: Back) バック  (Bakku) und ‎ シャン ‎(Shan) aus dem Deutschen Schön. Es beschreibt ein Mädchen, dessen Nacken von hinten schön aussieht, die aber enttäuscht, sobald sie sich umdreht.

Dieses Wort findet sich nur im Japanischen. Es ist ein aus dem Englischen und Deutschen stammendes Kombiwort. Warum gerade in Japan ein solches Worte benötigt wird, werden wir wohl nie erfahren. Auch nicht warum dieses Wort sich vom Deutschen Schön ableitet nicht. Ich denke das Wort kann man noch für viele andere Dinge brauchen, die von Hinten schöner aussehen, als von Vorne. Ob es nun ein anderes Auto ist oder ein Lieferant. Es gibt so viele Dinge, welche die Fantasie anregen und ein schönes Profil haben.

Seit 2007 ist Bakkushan auch der Name einer Band aus Mannheim.

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29. November, 2016
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Ich – Welt: Wie geht Berufung?

Ich habe mir das wunderbare Buch, „Wie geht Berufung“ von Mattis Kummer gekauft und schon etliche der schönen Interviews gelesen. Jeder hat aus seiner Sicht wunderbares geschrieben. Die Interviews sind nach 8 Kategorien sortiert:

Entdecken, etwas bisher unbekanntes (verborgenes) finden oder unvermutet bemerken. Bei sich kann man Ressourcen und Fähigkeiten oder die eigene Einzigartigkeit entdecken. Offen sein für Neues. Zum Entdecken genügt übrigens Neugierde völlig. Es braucht nicht zwingend ein Tool. Wenn man mit offenen Augen durch’s Leben geht, sieht man viel. Wenn man eine Strecke im Zug einmal mit geschlossenen Augen fährt und sich nur auf die Bewegungen und Geräusche konzentriert hört man viel. Wenn man immer wieder neue Wege geht, sieht man mehr.

Reflektieren, nachdenken (bedenken) interessiert sein, etwas bestimmtes zu erreichen. Geschichten von Rückschlägen und Scheitern, vom Minus zum Plus und umgekehrt. Zur Reflektion gehört auch Information. Sie bilden zusammen die Grundlage für das Nachdenken.

Gestalten, einer Sache eine Form geben. Sich in einer Art entwickeln, zu etwas werden. Von eigenen Zielen und Werten, die Frage weshalb ich etwas tue oder auch nicht. Oder was Ziele so sind oder auch nicht.

Entfalten, sich öffnen, zeigen voll entwickeln. etwas intensiv zur Geltung bringen. Entfalten einer frischen Kommunikation, Gedanken oder Sprache. Oder was es mit dem Ritter und dem Gummischwert auf sich hat. Oder auch was Hoffnung mit Entfaltung zu tun und warum Entfalten das Resultat von vielen kleinen Taten ist.

Fördern, in der Entfaltung, bei seinem Vorankommen jemanden unterstützen. Fördern eines gesunden Selbstmanagement, Umgang mit Achtsamkeit. Fördern, die Verantwortung zu übernehmen, nicht die Konsequenzen zu fürchten. Andere fördert man, sich fordert man, so glaube ich ja. Nur so verlässt man immer wieder seine „Komfortzone“. Nur so ändert sich etwas, nur so lernt man.

Verbinden, zusammenkommen, etwas neues bilden oder eine Sache zu etwas verbinden. Verbinden von Glaube und Zuversicht, Selbst- und Gottesvertrauen. Sich zu öffnen und trotzdem nicht mehr zu wissen. Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich mit einem Verbinden. Ohne zu Fragen, einen Aufnehmen und dort weitermachen, wo man aufgehört hat

Aufbrechen, einen Ort verlassen, weggehen (einen Neuanfang wagen) oder sich auf den Weg machen. Aufbrechen zu eigenen Sehnsüchten, den Weg ins Ungewisse gehen.

Durchhalten, abwarten, Geduld bewahren, etwas nicht aufgeben, bewältigen, durchstehen. Trotz Gegenwind und Widerständen weitermachen. Die Sache mit der Geduld üben und sich nicht immer ärgern.

Wie gesagt, es sind wunderbare Interviews im Buch und so viele Erinnerungen in mir.

 

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26. November, 2016
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Das Wort zum Sonntag: Fursona

Fursona ist ein Kunstwort aus den englischen Worten furry und persona. Generell ist es eine Umschreibung für Alter Ego von Furries.

Das Fursona ist ein Portmanteau der englischen Worte furry und persona und wird generell als eine Umschreibung für das Alter Ego von Furries verstanden. Im weiteren Sinne beinhaltet ein Fursona meistens auch die Verwendung eines Nicknames oder Künstlernamens. Ein Furry, Mehrzahl Furries aus dem englischen für Pelzig ist der Sammelbegriff für eine internationale Interessen-Gruppierung, die an anthropomorphen Tieren in Schrift, Bild und Ton interessiert ist. Anthropomorh leitet sich ab aus dem Begriff Anthropomorphismus (griechisch ἄνϑρωπος anthropos ‚Mensch‘ und μορφή morphē ‚Form, Gestalt‘) bezeichnet das Zusprechen menschlicher Eigenschaften zum Beispiel auf Tiere. Das heisst, vom Werwolf bis zur Comic Figur,kann alles darunter vorkommen. Die meisten Mitglieder dieser Gruppierung kommen aus den USA, Japan und Deutschland.

Viele Fursonas basieren auf klasischen Tieren wie beispielsweise Katzen und Wölfen. Es gibt auch Fursonas, die auf aussergewöhnlichen Wesen wie Aliens, Engeln, Dämonen, Vampiren und mythischen Kreaturen basieren. Wer sich nichts darunter vorstellen kann, der kann den Begriff bei Google unter Bildern mal eingeben, da wird dann geholfen. Wer einen Namen für seine Fursona braucht, dem wird hier geholfen.

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22. November, 2016
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Ich – Welt: Karriere und Krisen oder was bedeutet Arbeit für jeden einzelnen?

Arbeit und Liebe sind die beiden Themen denen wir am meisten Aufmerksamkeit schenken, wenigstens die Meisten von uns. Also wollen wir uns dem Thema ein wenig annähern.

Im 17. Jahrhundert gab es in Westeuropa zirka 400 verschiedene Berufe. Heute sind wir wohl eher bei einer halben Million angekommen. Darum ist es auch nachvollziehbar, wenn wir nicht so genau wissen, was wir am liebsten tun wollen. Wie wollen wir einen grösseren Teil der 600’000 Stunden unseres Lebens füllen? Wie möchten wir Erfüllung in der Arbeit, die wir tun finden?

Veränderung beginnt mit der Einsicht, dass Nichts-Tun noch schlimmer ist, als weiter das zu erdulden, das wir haben oder einen Fehler zu machen. Wie finde ich nun, was zu mir passen könnte?

  • Geld
  • Kreativität
  • Respekt
  • Stabilität

Sortieren Sie diese Begriffe nach Wichtigkeit für Sie. Das gibt einen ersten Anhaltspunkt. Haben Sie sich schon mal gefragt, was die Person tut, der sie ein Versagen wünschen würden? Machen wir weiter und stellen uns unseren Ängsten:

  • Ich verdiene nicht genug
  • X mag mich nicht
  • Ich werde mich blamieren
  • Ich werde gelangweilt sein
  • Ich werde keinen Beitrag an die Gesellschaft machen
  • Ich nutze meine Talente ungenügend

Gewichten sie diese Ängste auf einer Skala von 1 bis 10. Und schon wissen sie, was sie hindert. Vielleicht sollten wir es mit anderen Begriffen probieren. Worin sind sie gut. Zahlen, Worte, Bilder, Menschen? Oder welche Vorschläge für eine gute Karriere haben eigentlich Ihre Eltern gemacht? Oder wo hätten die beiden Ihnen mehr helfen sollen?

Meistens ist es die Aussicht auf Erfolg, die uns Furcht einflössend.  Wer oder welche Erfahrung haben Sie fühlen lassen, dass Sie Erfolg nicht verdient haben? Kennen sie den Moment, wenn sie das „Glück des Tüchtigen“ benötigt haben? Aber lassen wir dieses Thema mal ruhen. Nachdem wir nun Ängste und Probleme besucht haben, wollen wir uns mehr Lustorientiert dem Thema zu wenden. Welcher der Begriffe spricht sie an:

  • Erschaffen
  • Helfen
  • Dienen
  • Lehren
  • Designen
  • Bauen
  • Verdienen

Auch hier ist die Skala wieder 1 bis 10, wobei 1 sehr schwach, wenig Energie beschreibt, während 10 sehr stark oder viel Energie beschreibt. Schreiben Sie sieben Freunden  eine Mail und sagen ihnen, dass Sie an einem Experiment teilnehmen. Sie sollen ihnen bitte sagen, für welche 5 Jobs, sie geeignet wären und wenn möglich warum. Jedes erfolgreiche Geschäft ist der Versuch, jemandes Problem zu lösen: Was sind – für sie – die interessantesten Probleme der Menschheit? Wenn wir diesen Gedanken weiterspinnen, dann ist jeder Moment in dem sie Unglück verspüren, ein neues potentielles Geschäft, das darauf wartet, erfunden zu werden.

Es ist übrigens akzeptabel, so viel Zeit verschwendet zu haben, wie sie, bis man eine solche Idee gefunden hat. Auch wenn wir uns immer wieder die Frage stellen, ob uns Arbeit glücklich machen soll. So ist es nicht ungewöhnlich, durch Arbeit glücklich zu sein. Wir versuchen, etwas Neues zu tun, wie zum Beispiel den Weltraumflug, und es könnte Unfälle auf unseren Missionen geben. Ein Job, den Sie lieben bedeutet nicht, dass es nur Job, den Sie lieben könnte. So wird es immer vernünftig sein, Demut zu haben.
Wir beurteilen oft Arbeitsplätze durch ihre Anfänge – und daher machen bestimmte Karrieren keinen Spass. Sie erweisen uns einen Bärendienst, während andere überbewertet sind. Wie die Karriere in den ersten fünf Jahren aussieht, ist keine Indikation dafür, wie es später aussieht. Viele der besten Jobs haben überhaupt keine guten Anfänge oder hängen nach 4 bis 5 Jahren durch.
Was sie für sich auf jeden Fall beantworten können müssen ist:
  • Was war ihr grösster beruflicher Erfolg?
  • Was haben sie jemals für ihr Unternehmen erreicht?
  • Warum eignen sie sich für ihren Job?
  • Warum sollte man gerade ihnen diese Rolle anvertrauen?
  • Was können sie eigentlich?

Also viel Spass beim Suchen und Finden, Nachdenken und Entscheiden, zum Beispiel im Advent, was sie wollen!

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20. November, 2016
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Das Wort zum Sonntag: Postfaktisch

Postfaktisch (abgeleitet vom englischen post-truth) beschreibt einen Vorgang, bei welchem Fakten nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Die Relevanz der Fakten ist nicht wesentlich für das Zielpublikum. Wichtig ist, dass die Erwartungshaltung erfüllt wird.

Die Wahl von Postfaktisch zum „Wort des Jahres“ durch die Experten vom Verlag Oxford Dictionaries wirkt wie ein Kommentar zur Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Die Karriere von post-truth und seiner deutschen Entsprechung postfaktisch ging einher mit dem Aufstieg jenes Mannes, dem Fakten scheinbar niemals etwas anhaben konnten. „Angetrieben von dem Aufstieg der Sozialen Medien als Nachrichtenquelle und einem wachsenden Misstrauen gegenüber Fakten, die vom Establishment angeboten werden“, habe das Konzept des Postfaktischen seit einiger Zeit an Boden gewonnen, sagte Oxford-Dictionaries-Chef Casper Grathwohl zur Begründung.

Gemäss Frau Merkel bedeutet es: „Das soll wohl heissen, die Menschen interessieren sich nicht mehr für Fakten, sie folgen allein den Gefühlen.“ Mit anderen Worten, die Wahrheit einer Aussage tritt hinter den Effekt der Aussage auf die eigene Klientel zurück.

Vor allem im Zusammenhang mit dem Referendum über einen Austritt Grossbritanniens aus der EU und den Präsidentschaftswahlen in den USA hat der Begriff einen Höhepunkt erlebt. Schauen wir mal, wie es mit diesem Begriff weitergeht. Wann bricht er wohl in Frankreich, Deutschland und bei uns durch? Oder werden wir Fakten einen höheren Wert geben, als der Erwartung des Publikums?

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13. November, 2016
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Das Wort zum Sonntag: Portmanteau

Ein Portmanteau (Schachtelwort) beschreibt ein Kunstwort aus zwei unterschiedlichen Sachverhalten. Aus diesen beiden Wortteilen entsteht ein neuer Begriff.

Ein Beispiel für ein Portmanteau ist „Jein“ aus Ja und Nein oder „Brunch“ aus Breakfast und Lunch. Die Fachbegriffe für solche Wortbildungen sind übrigens Amalgamierung und Kontamination. Amalgamierung bedeutet im übertragenen Sinne: Verbindung, Vereinigung, Vermischung, Verschmelzung, Kontamination kommt von lateinischen contaminare  und bedeutet „in Berührung bringen“.

Gemäss Wiki wurde der Begriff von Lewis Carroll erfunden. In Alice hinter den Spiegeln, erklärt Humpty Dumpty der Heldin, sie seien wie Koffer: zwei Bedeutungen in ein Wort gepackt. Darum hat Carrollden Begriff Portmanteau benutzt, der früher für Handkoffer stand und heute für Kleiderbügel verwendet wird.

Weitere Beispiele gefällig:

  • Brexit (British Exit)
  • Grexit (Greek Exit)
  • Mechatronik (Mechanik + Elektronik)
  • Organigramm (Organisation + Diagramm)
  • Smog (englisch Smoke + fog)

Viel Spass beim Erfinden von neuen Worten.

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8. November, 2016
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Ich – Welt: Der grosse Plan

Da ist sie wieder die Frage. Was ist unser Plan? Oder besser was ist unsere Vision? Heute hat man Visionen. Hättest Du das früher gesagt, wärst Du eingesperrt worden. Hier ein gutes Beispiel einer solchen Vision. Und die Unterschiede zwischen Vision, Mission und Leitbild kann man hier nachlesen.

Die Frage, was machen wir den jetzt mit dem Wissen um das Ziel? Was machen wir eigentlich mit dem Wissen um langfristige Ziele? Und wie erreichen wir diese? Brauchen wir überhaupt Ziele? Und wen Ja, welche? Und wie viele Pläne brauchen wir?

Über Planung schreibe ich ja regelmässig. Sei es nun über den „Plan im Plan im Plan“ oder über den „Plan B„. Immer geht es darum Ziele zu erreichen. Ziele die eher kurzfristiger Natur sind. Also alles im Bereich von 12 bis 18 Monaten. Warum glaube ich nun, dass es einen grossen Plan braucht? Vision ist für mich die Beschreibung der langfristigen Ziele, welche wir erreichen wollen. Langfristig bedeutet für mich eine Zeitspanne von 3 bis 5 Jahren. In diesem Zeitraum soll etwas erreicht werden. Da ich in der Informatik tätig bin, bedeutet dies meistens eine Transformation bei uns selber und dann im Geschäft, welchem wir Strom und Wasser liefern. Folgende Aussage fasst meinen Glauben an Transformation gut zusammen:

Cultural transformation begins with the personal transformation of the leaders. Organisations don’t transform. People do.
Richard Barrett

Ganz wichtig: „People Do“. Wie heisst es doch so schön: Kultur verspeist Strategie zum Frühstück. Kultur und Prozess sind die Umsetzungselemente der Vision. Vision beschreibt ja nur das Ziel, der grosse Plan beschreibt den Weg dazu. Er besteht aus Erfahrungen, Ideen, Optionen und Gefühlen. Er gibt mir die Sicherheit zu prüfen ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Den richtigen Weg vergleiche ich ein wenig mit einer Pilgerreise über viele Kilometer. Auch dort ist die Vision klar und der Weg das Ziel. Im Geschäftsleben kann der Weg übrigens nie das alleinige Ziel sein. Weil wenn der Weg das Ziel ist, wo soll man dann ankommen? Der grosse Plan ist also meine Karte für diesen Weg durch ein neues Land, das ich noch nicht kenne. Damit Leute wissen, wo die Reise hingeht, ist es wichtig so viel wie möglich dieses Plans zu teilen. Zu teilen zum richtigen Zeitpunkt. Zu früh und die Wirkung verpufft, zu spät und wir haben zu viele Umwege gemacht. Und ab und zu muss man eine Wegstrecke auch mehrfach gehen, bis man sie passieren kann.

Wichtig ist vielleicht auch noch die Anmerkung, dass es einen Unterschied gibt zwischen Transformation und Change. Beim Change kennt man das Resultat sehr genau und kann den Prozess steuern, bei einer Transformation, hat man nur eine Idee des Ziels und die Mitstreiter bestimmen das Resultat. Es gilt also Erreichtes durch Erwartetes! Immerhin steuere ich die Erwartung.

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6. November, 2016
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Das Wort zum Sonntag: Die Euler Konstante

Die Euler-Mascheroni-Konstante (nach den Mathematikern Leonhard Euler und Lorenzo Mascheroni), auch Eulersche Konstante oder Eulersche Zahl, ist eine wichtige mathematische Konstante, die besonders in den Bereichen Zahlentheorie und Analysis auftritt. Sie wird mit dem griechischen Buchstaben γ {\displaystyle \gamma } \gamma (Gamma) bezeichnet. gemäss Wiki.

Neben π (PI) ist die Euler′sche Zahl γ die bekannteste Konstante der Mathematik.Die Eulersche Konstante tritt in der Mathematik sehr häufig und manchmal auch ganz unerwartet in unterschiedlichen Teilgebieten auf. Hauptsächlich tritt sie bei Grenzwertprozessen von Zahlenfolgen und Funktionen, sowie bei Grenzwerten der Differential- und Integralrechnung auf. Lustigerweise kommt sie im Kanton Zürich auch in der Brechung der Aufsichtsgebühr für Vorsorgeeinrichtungen vor.

Die Zahl ist mir letzthin bei Debatten über Wachstum begegnet. Die Eulersche Zahl wird vor allem verwendet um exponentielles Wachstum zu beschreiben. Wobei die Diskussion mehr darum ging, wo welches Wachstum stattfinden soll. Die Bevölkerung wächst zum Beispiel so. Der amerikanische Mathematiker Keit Devlin hat sehr schöne Worte für die eulersche Zahl gefunden:

So wie ein Sonett von Shakespeare das wahre Wesen der Liebe erfasst oder ein Gemälde uns die Schönheit der menschlichen Gestalt zeigt, die sich nicht von er Oberfläche täuschen lässt, so reicht Euler Gleich bis weit in letzten Tiefen der Existenz hinein.

Was kann man schöneres über eine Konstante sagen. Auch wenn die Zahl irrational ist, wie die Liebe oder die Schönheit, wird sie uns immer wieder begleiten, zum Beispiel beim goldenen Schnitt.

goldenerschnitt

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1. November, 2016
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Ich – Welt: Die Buzzword Schlacht oder die Bedeutung von Sprache

Sprache besteht aus Gestik, Mimik, Kommunikation und dem fachlichen Inhalt. Aus Studien wissen wir, dass Gestik und Mimik 55 Prozent der Kommunikation ausmachen, 26 Prozent entfallen auf die Stimme und 19 Prozent auf den fachlichen Inhalt. Der fachliche Inhalt macht zwar nur 19% unserer Interaktion aus, aber es ist trotzdem das Gefäss, welches wir am meisten nutzen. Und trotzdem oder gerade deswegen gibt es immer wieder Missverständnisse. Beispiel gefällt? Sagt eine hübsche Frau „Jaja“, meint sie eigentlich sehr freundlich „Nein“.

Es gibt noch mehr so Worte: „Immer“, „Nie“, „Wir und Ihr“. Am liebsten auch immer als Du-Botschaft. Spannenderweise gibt es bei Gewinnern immer nur das „Wir“ und bei Verlieren häufig das „Du“. Oder wenn jemand etwas verändern will und der Satz tönt wie folgt: „Ich werde versuche es zu Ändern“. Wo geht in diesem Satz die Energie hin? Und was macht sie dort? Sie wird verschwinden beim Versuch es zu ändern. Wer seinem Gegenüber zuhört, um zu hören und nicht nur um zu Antworten erfährt auf diese Art viel mehr, als wenn man sich nur zuhört um zu Antworten. Wenn sie mehr zuhören möchten dann beginnen sie doch Gespräch so zu visualisieren. Wenn Ihre Gespräche dann so aussehen: !!!!!!_!!!!!_?!!!!!!! dann ist wohl etwas schief gegangen. Hören sie mehr zu, es lohnt sich. Warum? Hier finden sie die eine Antwort. Wenn sie zuhören, dann fragen sie nach, wenn sie etwas nicht verstanden haben und wenn es ihnen wichtig erscheint, dann wiederholen sie mit eigenen Worten was sie verstanden haben.

Überhaupt haben wir die Tücken der Deutschen Sprache hier schon besprochen. Aber gehen wir im täglichen Gebrauch auch so fürsorglich mit der Sprache um? Oder sind wir nicht alle meistens mit dem Zweihänder unterwegs? Nutzen wir nicht ab und zu einen „Buzzword Werfer“? Eine besondere Herausforderung wird ein schöner Duktus, wenn man in eine Fremdsprache wechselt.

Wer schon immer mal ein Buzzword Bingo gesucht hat, dem kann hier, hier und hier geholfen werden. Und wer hat schon mal Bingo gerufen in der Sitzung? Nur mal so zum Spass? Es ist auf jeden Fall ein guter Einschub. Und im Rahmen der Visualisierung von Gesprächen, habe ich für Buzzword Werfer das Dreieck \Delta eingeführt. Das obige Gespräch sehe dann vielleicht so aus: \Delta\Delta\Delta\Delta!!_!!!!!_?!!\Delta\Delta\Delta\Delta!

Was nehmen wir mit: Statt Buzzwords, gute, wohl überlegte Sprache nutzen und vor allem zuhören statt Reden. Und schon wird es viel besser. Man muss weniger reden und erreicht trotzdem mehr.

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