Braintank

The Braintank Blogg – Bring all the brains together, as this sums up to more than the sum of all the brains

30. August, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Software Produkte beschreiben

Folgende Beschreibung von Software Produkten, hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert:

  • Tante Martha, 60 Jährig, hat alles erlebt, weiss alles und kennt sich aus. Hat ein künstliches Hüftgelenk und steht für ein kleines Facelifting an.
  • Paris Hilton, sieht wunderbar aus, kann aber sehr teuer sein im Unterhalt.
  • Jennifer, 7 Jährig hat unglaublich viel Potential und steht noch vor der Pubertät.

Ich habe schon lange nicht mehr eine so schöne Beschreibung von Softwareprodukten gehört. Und jetzt stellt sich ja die Frage, welche Software würdest Du auswählen? Erfahrung, bestes Aussehen oder unglaubliches Potential? Spannende Fragen. Und wie immer, wäre gerade jetzt Hellsehen, die Fähigkeit, die all diese Fragen beantworten kann, ja muss.

Es ist spannend zu sehen, wie sich die Lieferanten dieser Software verhalten. Was sie tun, respektive was sie nicht tun. Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht in dieser Evaluation.

 

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22. August, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Diva

Diva (vom lateinischen Divus; Deutsch: Göttlich)– In der römischen Antike standen die Attribute divus und diva nur Göttern respektive Göttinnen zu. Und vergottete Personen wurden auch so bezeichnet.

Der Begriff wird seit dem 18. Jahrhundert für bedeutende Frau des Bühnenlebens, meist für Opernsängerinnen verwendet. Bis im 19. Jahrhundert war es ein ehrender Beiname berühmter Sängerinnen (Primadonnen), vor allem aus Italien. Auch an der Oper in Zürich gibt es Sängerinnen, die den Titel Diva sicher tragen.

Meine Lieblings-Diva ist übrigen Miss Piggy. Wie sie die Muppets in Schwung hält, Gäste betreut und sich um Kermit kümmert ist wohl einzigartig, dafür muss man sie einfach vergöttern. Wiki beschreibt das so: Meist wird sie gleichzeitig als aggressiv-durchsetzungsstark und betont feminin-divenhaft porträtiert.

Nachdem die majime doch einiges an Ressonanz produziert hat, ist dieser Beitrag wohl die richtige Ergänzung. Und explizit wurde dort ja nur die Drama-Queen genannt. Ich weiss zwar, dass es auch ohne geht, aber mit ist wohl normaler. Was das mit der Diva zu tun hat? Viel! Eine gute Freundin hat vor einigen Jahren, als ich noch in der Finanzindustrie war, Geschäftsleitungsmitglieder mal als Sesselfurzer und Profilneurotiker beschrieben. Kurz danach hat eine andere sehr gute Freundin mich als die Diva der Geschäftsleitung bezeichnet. Da muss ich aber sagen, dass ich bei dieser Auswahl sehr zufrieden bin mit der Diva. Ich glaube ja auch an die Periode beim Mann. Und überhaupt muss man wohl ein wenig getrieben sein oder sonst eine besondere Qualität haben, wenn man sich auf Führung als Kerngeschäft einlässt. Und wer will schon immer nur mit majime arbeiten und leben. Diversität als Facettenreichtum macht den Unterschied bei fast allem, man muss nur damit umgehen wollen.

Übrigens als Plural von Diva geht Diven, aber auch Divas.

16. August, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: majime

Dank swiss-miss wieder einmal ein schönes Wort gefunden:

Majime (Japanisch: まじめ oder 真面目) beschreibt eine ernsthafte, zuverlässige Person, die Dinge einfach erledigt ohne ein Drama zu veranstalten.

Das Gegenstück zu majime ist wohl die Drama-Queen. In Projekten aller Art ist man ja froh, wenn man mehr majime hat, als Drama Queens. Selbstverständlich kann man auch anstelle von Verhalten Regeln setzen. Wobei das auch nur im Rückblick Spass macht.

Wenn also Regeln den Erfolg auch nicht zwingend garantieren, dann wird es wohl eine Verhaltensgeschichte sein. Und da hat man lieber Majime. Leute, die das Beste geben, um das Projekt zum Erfolg zu führen. Leute, welche sich ehrlich bemühen und sogar die Extrameile gehen. Leute, die nicht gleich den schlimmsten anzunehmenden Fall beschreiben. Leute, welche nicht immer noch darauf hinweisen, was alle anderen falsch gemacht haben und machen werden.

Selbstverständlich hat ein Projekt immer alle Facetten, aber dieses hat man am liebsten. Es vereinfacht vieles und es hilft gemeinsam Ziele zu erreichen. Nicht nur im Projekt, sondern auch im Betrieb und in der sonstigen Zusammenarbeit sind Majime einfach, die besten Mitarbeitenden.

Und obwohl ich jetzt die majime so gelobt habe, ohne Divas, Drama-Queens und Sissies würde es trotzdem nicht gut kommen. Es braucht Heldinnen und Helden, aber nur vereinzelte und auch diese dürfen gerne durch ehrliche Arbeit auf sich aufmerksam machen. Weil nur so, können wir am Schluss melden: Mission accomplished!

9. August, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: mokita

Mokita (zu Deutsch: Die Wahrheit, die alle kennen und über die keiner spricht) von der Insel Kiriwina, der grössten der Trobriand-Inseln in Papua-Neuguinea.

Im Englischen hat sich dafür der Term: „An Elephant in the room“.  Mokita bezieht sich auf eine umstrittene Frage, ein Problem oder eine Lösung, die offensichtlich für alle, die über die Situation wissen ist.  Sie wird aber bewusst ignoriert, weil es zum Thema zu machen würde zu grosser Verlegenheit führen. Oder die Angelegenheit ist einfach tabu.

Die Wahrheit, die alle kennen und über die keiner spricht in einem Wort zu beschreiben ist sicherlich hilfreich. Wenn man nämlich mal wieder in einer Mokita Situation steckt, was soll man dann tun? Soll man trotzdem darüber reden? Soll man den Elefanten vielleicht Pink anmalen? Oder soll man ganz einfach warten, bis das Ganze vorbei geht.

Auf jeden Fall sind diese Momente immer sehr schwierig anzugehen. Ab und zu ist mokita-kennen sehr gut, vor allem wenn man nichts damit zu tun hat. In anderen Fällen ist es der Anfang vom Ende. Und jedes Mal darf man als Beteiligter und Betroffener selber wählen, wie man mit der Situation umgehen will. Und dann darf man mit den Konsequenzen seines Handels leben.

2. August, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Happy Birthday

Ja, es war wieder mal soweit. Mein Geburtstag hat stattgefunden. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen, welche sich gemeldet haben ganz herzlich bedanken. Vielen Dank für den Gedanken, die Zeit und die vielen gut gemeinten Hinweise. Es hat seine Vor- und Nachteile, wenn man am 1. August in diesem Land geboren wird. Vorteile: Immer frei, immer ein Feuerwerk oder Höhenfeuer oder sonstige Festivitäten zur Hand. Nachteile: Nie viel los an diesem Tag. So viele patriotische Worte.

Überhaupt sind Geburtstage hier im Blog weniger ein Thema. Und dann immer nur die Ungeraden, wie 45zig oder 39ig. Ansonsten haben wir nie viel über solche Feiertage geredet. Warum eigentlich auch. Alter ist übersetzt ja, die bereits eingesetzte Zeit meines Lebens um Erfahrungen zu machen. Erfahrungen macht man, durch ausprobieren und üben. Das war früher nicht so. Da hat man einfach gemacht. Ich bin ja schon froh, dass ich nicht mehr 20zig bin. Das ich nicht mit dem Stress von Whatsup und Facebook aufwachsen musste und das ich eine Jugend hatte, wo nicht jeder Event gleich im Smartphone gebannt wurde.

Auch sonst geniesse ich heute meine Geburtstage mehr. Nehme mir Zeit nachzudenken. Zu schauen, was Gut war, was hätte besser sein müssen. Ich überlege mir, welches Programm in meinem Opernhaus wohl für die neue Saisonhälfte gespielt werden soll. Schauen wir mal, wie es wird. Gerade sind wir dabei zu üben, dass alles für die neue Saison gut wird. Gut werden vor allem auch die längeren Ferien im Herbst dann. Meine Oper kann viel besser ohne mich als mit mir, hoffe ich auf jeden Fall.

Und wer sich jetzt für die Geburtstage anderer interessiert, vowe schreibt immer „Do i smell cake“ und sonst helfen all die elektronischen Gedächtnis-Stützen  ja schon ein wenig. Ich denke ich belasse es bei „Happy Birthday, Türke!“ dem Erstling von Jakob Arjouni. Den ersten Krimi, den ich gelesen habe, welcher das Thema „Geburtstag“ beleuchtet. Also nutzt die Zeit, macht etwas aus dem Älter werden. Ich wünsche Euch allen, die Ihr an mich gedacht habt oder auch nicht: „Happy Birthday!“.

26. Juli, 2015
von ltcmdrdata
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1’000’000 Schritte in einem Quartal

Ganz angetan von vowe, habe ich mir dieses Ziel auch vorgenommen. Nicht, weil die erste Million Schritte am schwierigsten ist. In einem Jahr sind schon 3.5 Millionen Schritte zusammengekommen in diesem Jahr als „Qualified Self“. Nun ist es aber soweit, dass in der Zeit vom 1. Mai bis heute eine Million Schritte im Quartal zusammengekommen sind. Bei 10’000 Schritten pro Tag, fehlen einem am Ende des Quartals ja noch einige Schritte. Nun ist es mir sogar noch mit einer Woche Vorsprung gelungen die Million zu knacken. Ein spannender Selbstversuch.

Und ja das Spazieren tut gut. Beim Laufen kann man denken, sinnieren und Hörbücher hören. Und man sieht mehr von der Welt. Die Anzahl Schritte hat sich ja nur von ca. 7’500 auf mehr als 10’000 erhöht. Nebenbei kann ich dank fitbit nun auch noch den Puls messen. Das ist eine spannende Funktion. Habe ich doch gelernt, dass mein Ruhepuls in der Krise und bei völliger Entspannung tief ist. Was möchte mir diese Erkenntnis wohl sagen? Bin ich ein Krisenjunkie?

Ich denke nicht. Es hat mit der nötigen Erfahrung zu tun. Krisen gibt es immer wieder. Vor allem wenn man davon ausgeht, dass mein Job ja viele Analogien mit demjenigen eines Intendanten eines Opernhauses hat. Was das so bedeuten kann findet man ausführlich hier. Was aber so an Krisen auftreten kann, schreibe ich hier gerne: Es fehlt das zweite Faggot und so tönt die Oper nicht wirklich gut. Oder der Ersatz des Bariton ist noch auf dem Weg, weil er den Weg nicht im ersten Anlauf gefunden hat. Natürlich gibt es auch den ganz normalen Ärger mit den Diven oder mit dem Orchester, was den nun wirklich gespielt werden soll.

Momentan trifft mich vor allem, das wir zu wenig Training haben mit unserem neuen Bühnenbild und wir nicht genügend Effizienz und Effektivität an den Tag legen. Aber wir werden die Sommerpause dazu nutzen um auch dort noch besser zu werden. Und das gibt mir diese Ruhe und Zuversicht! Das Wissen, wie gut wir schon geworden sind und wie viel besser wir noch werden können.

Und damit auf zur nächsten Million Schritte in einem Quartal!

19. Juli, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Hikikomori

Als Hikikomori (Japanisch: ひきこもり, 引き籠もり oder 引き篭り, Deutsch: „sich einschliessen; gesellschaftlicher Rückzug“) werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich freiwillig in ihrer Wohnung oder ihrem Zimmer einschliessen und den Kontakt zur Gesellschaft auf ein Minimum reduzieren.

Der Begriff bezieht sich sowohl auf das soziologische Phänomen als auch auf die Betroffenen selbst, bei denen die Merkmale sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können. Obwohl akuter gesellschaftlicher Rückzug in Japan Jungen und Mädchen wohl zu gleichen Teilen trifft, sind es überwiegend männliche Personen, die mit ihrem Verhalten Besorgnis oder Aufmerksamkeit erregen.

Das japanische Gesundheitsministerium definiert als Hikikomori eine Person, die sich weigert, das Haus ihrer Eltern zu verlassen, und sich für mindestens sechs Monate aus der Familie und der Gesellschaft zurückzieht. Es gibt allerdings auch Fälle, in denen Hikikomori für Jahre oder sogar Jahrzehnte in dieser selbst gewählten Isolation bleiben. Häufig ist der erstgeborene Sohn ein Hikikomori, weil er sich den Anforderungen der Gesellschaft nicht gewachsen sieht.

In Europa ging man früher dafür ins Kloster.  Heute ist das «Kloster auf Zeit» so ein Angebot. Eingebettet in eine klösterliche Tagesstruktur, kann inmitten der Gemeinschaft oder im Gästehaus Orientierung finden. Dazu muss man mindestens eine Woche lang auf Entzug gehen. Einfach Stille, Genügsamkeit und Selbstbeschäftigung.  Darum sind ja auch 6 Monate die Untergrenze um daraus ein Problem zu beschreiben. Ab und zu tut es einfach gut, in sich gekehrt zu sein.

Wie bei den meisten Verhalten, was eigentlich Gut ist und tut, kann auch zur Krankheit und zum Problem werden. Darum ist ein wenig Hikikomori in allen von uns.

12. Juli, 2015
von ltcmdrdata
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Was ich die nächsten 15 Jahre sonst noch so tun will

Die Frage was ich die nächsten 15 Jahr tun will, ist ja eigentlich schon beantwortet. Was sonst noch? Teilen wir die Antworten auf diese Frage mal ein wenig auf. Ich reise sehr gerne:

  • Die Reise mit der Queen Elizabeth 2 in die USA und mit der Concorde zurück wird wohl nicht mehr stattfinden. Das mit dem Schiff vielleicht schon noch, aber das mit der Concorde nicht mehr. Nun gut.
  • Der Iran fehlt noch, in Israel war ich auch noch nie. Und im Libanon hatte ich nur für kurze Zeit einen Fuss.Und dann kann man noch so viele Motorrad-Reisen machen.
  • Mit dem Zug von Kairo nach Kapstadt wäre meine andere Traumreise, aber das wird wohl auch nie statt finden.
  • Überhaupt, sollte ich mal der Küste nach durch Europa reisen von Polen bis nach Biarritz.

Reisen ist etwas wunderbares. Vor allem, wenn es langsam geht. Ich mag Zug fahren, ich liebe Kanalfahrten. Rund um London wäre vielleicht auch noch eine wunderbare Sache. Mit so einem Hausboot. Das ich gerne Zug fahre wissen wir ja schon. So habe ich die Transsibirische Eisenbahn von Moskau nach Peking benutzt und bin von Istanbul nach Damaskus gefahren. Und ein wenig Luxus war auch dabei, als wir mit Rovos Rail von Pretoria nach Kapstadt gefahren sind. Da gibt es also noch genügend Reisen, die zu machen wären. Der nächste Versuch wird wohl ganz Banal sein und mich von Zürich via Paris nach London führen. Mit dem Zug.

Dann wären da noch die Bücher, besser Fast-Bücher.

  • Der Krimi zum einen
  • Das Fachbuch zum Anderen, weil Projekte sind ja eigentlich ganz einfach

Und was noch:

  • Ich stelle gerne Fragen
  • Ich pflege gerne mein handwerklichen Fähigkeiten
  • Ich mag Geschichten
  • Ich liebe es, noch besser zu kochen

Seit meinem In-Between weiss ich, das ich Dinge, die ich machen will auch tun muss. Es ist ausserordentlich wichtig, das Leben zu leben und das Leben auch zu lieben. Es kann jeden Tag vorbei sein und es wäre für mich sehr bedauerlich, wenn ich nur Pläne hätte und nichts davon umgesetzt worden ist.

Und weil ich das weiss, arbeite ich sehr gerne mit Menschen. Menschen auf einem Stück ihres Wegs zu begleiten, sich immer wieder zu sehen und zu schauen, was daraus geworden ist. Das Wissen, ab und zu als Massstab zu gelten macht mich stolz

Das heisst, ich sollte mich daran machen als Innovations-Inkubator etwas Gutes zu tun. Überhaupt glaube ich ja fest daran, dass wer Gutes tut, dem widerfährt auch Gutes. Zwar nich Monokausal, aber in Summe dann schon. Ich denke der Zusammenhang zwischen Life und Work ist und bleibt wichtig. Gerade habe ich eine Stress-Periode hinter mich gebracht und ich spüre, wie mein Körper mir sagt, was er jetzt braucht.

Ich denke, ich sollte diese Klarheit noch mehr nutzen. Klarer sein, Bestimmter sein. Die Hingabe zu Menschen und den Wunsch gutes zu tun, umzusetzen.

Es geht ja jetzt auch darum am „Long Shot“ zu üben. Gedanken zu haben, was über eine längere Frist funktionieren kann. Und wie man Gutes gut tun kann. Also bleibt noch soviel!

5. Juli, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Chrüsimüsi

Chrüsimüsi (aus dem Schweizer-deutschen), es basiert auf der Aussage: Gekreuzigt sein muss ich. Es ist ein äusserst beliebtes Schweizer Synonym für ein nahezu unentwirrbares Durcheinander.

Neben Chuchichäschtli, wohl das andere Wort, dass wir nutzen um Ausländern zu beweisen, wie komplex unsere Sprache sein kann. Und ja es eignet sich immer wieder als Zungenbrecher.

Eigentlich ist es auch der Ausdruck dafür, wenn etwas an ein Chaos erinnert. Nun muss man aber wissen, dass Chaos eigentlich gar nicht vorkommen kann in der Schweiz. Es ist vom System her nicht erlaubt. Darum ja auch als Kurzform von: Gekreuzigt sein muss ich. Was übrigens sehr an Yoda erinnert. Ich wusste schon immer, dass wir etwas eingebracht haben in die Serie.

Chrüsimüsi beschreibt auch wenn jemand gedanklich etwas nicht mehr so ganz auf die Reihe kriegt. Es ist die nette Version des Irrsinnig sein oder es umschreibt auch komplexe, fast unlösbare Probleme.

Also viel Spass, falls Ihr mal in einem Chuchichäschtli ein Chrüsimüsi vorfindet und das aufräumen müsst.

 

27. Juni, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Shmendrick

Shmendrick (auch Schmendrick) aus dem Jiddisch, beschreibt einen erfolglosen Taugenichts oder Unglücksrabe. Der Name stammt aus der Operette „Shmendrik, oder Di komishe Chaseneh“, welche 1877 uraufgeführt wurde und von Avrom Goldfaden stammt. 

Die Übersetzung „ein scheues, dummes Nichts“ oder auch „ein dummer, peinlicher und unfähiger Mensch“ sagt wohl alles über das Wort. Übrigens würde eine solche Person in Grossbritannien wohl als „Nonentity“ beschrieben werden. Der Begriff leitet sich aus dem jiddischen Schlemihl und dem Schlamassel ab.

Eigentlich hört es sich „Shmendrick“ ja ziemlich Poetisch an. Oder wer hätte schon gewusst, dass damit keine Nettigkeiten verbunden sind. Auf jeden Fall können sie damit jeden Überraschen. Wer es weiss, wird grinsen, wer es nicht weiss, wird nicht dahinter kommen, was sie ihm gerade gesagt haben.

Überhaupt hat das Jiddische ja viele spannende Worte hervorgebracht, zum Beispiel Farginen oder auch den Luftmensch. Wer mehr hören will und nicht am Blues N Jazz in Rapperswil war, kann gerne ein wenig Klezmer Musik hören. Auch wenn diese Musik ihren Ursprung im Aramäischen hat, so kommen dort heute viele jiddische Worte vor.