Braintank

The Braintank Blogg – Bring all the brains together, as this sums up to more than the sum of all the brains

1. Februar, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Meetings mit Angelsachsen

Weil jemand nur noch 2 Tage bei einem Finanzkoloss arbeitet, hier eine Zusammenstellung von Tipps für Meetings mit Angelsachsen, seien es Englische oder Amerikanische. Vor allem mit den Briten ist es immer wieder spannend zu sehen, was gesagt wird und was wir verstehen. Hier eine Zusammenfassung von Nanette Ripmeester:

Anglo-Dutch-Translation-Guide

Und was für die Holländer gilt, gilt genauso für die Schweizer. Wenn man einen Schritt weiter ist, kann man use sparingly verwenden. Es erklärt Buzzwords in einfachem Englisch. Hier Beispiel 58/100:

game changer

one whose frequent
rule modifications result
in infrequent play dates

Oder mein Liebling:

window of opportunity

the preferred entry point for
any proper thief

Auf jeden Fall schöne Erklärungen und falls mich mal jemand nicht versteht, weil ich so viele Anglizismen verwende, habt ihr hier jetzt genügend Ideen, wie man damit umgehen kann.

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25. Januar, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Gurfa

Gurfa (aus dem Arabischen) beschreibt in einem Wort, die Menge Wasser, die man in einer Hand halten kann. Sinngemäss bedeutete das Wort “eine Handvoll” etwas. Dabei kann es sich im übertragenen Sinn auch um Dinge handeln, welche man nicht in Händen halten kann, zum Beispiel eine Hand voll Liebe.

In Andalusien, bedeutet garfá das Gleiche. Der Beweis dafür, dass sich Kulturen sehr wohl vermischen können. Und ansonsten ist es wohl in vielen Gegenden der Welt so, dass eine Hand voll Wasser ein ziemlich wichtiges Gut ist. Vor allem, wenn man zu wenig davon hat. Da lohnt sich auch ein Wort dafür. Bei uns, wo wir es im Überfluss haben, können wir auch mehrere Wörter dafür verwenden.

Ich bin ja nur froh, dass Kaffee auch nur ein Wort ist, das zeigt mir, dass es fast so wichtig ist wie Wasser oder Tee oder sonst etwas. Viel Spass, falls ihr mal dringend eine Gurfa braucht.

18. Januar, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Mangata

Mangata (Schwedisch) beschreibt das Spiegelbild des Mondes, wenn er wie eine Strasse auf dem Wasser aussieht

Wenn man in diesen Tagen in einer klaren und kalten Nacht an einem See sitzt und wie letzte Woche den Vollmond besichtigt, kann man dabei auch sehen, wie der Mond eine Strasse auf das ruhige Wasser zaubert. Dieses schwedische Wort hat keine Übersetzung im Deutschen oder Englischen.

In den Schären kann man dieses Phänomen auch häufiger bewundern, so dass es sich sein eigenes Wort verdient hat. Viel Spass beim Beobachten solcher Wege, die man nie gehen kann, die einen aber immer inspirieren können. Strassen und Wege, die nur ganz kurz bestehen.

 

9. Januar, 2015
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Namaste

Namaste (नमस्ते, vom Sanskrit: nam für Deutsch Grüssen, verbeugen oder verehren, heisst wörtliche übersetzt: “Verehrung Dir”. Namste is in Indien und weiteren Ländern ein unter Hindus allgegenwärtige Grussformel. 

Namaste ist auch ein Zeichen für die Ehrerbietung für einen anderen Menschen, sowie für das Göttliche in einem Heiligtum.  Sinngemäss bedeutet es:  “Ich ehre in dir den göttlichen Geist, den ich auch in mir selbst ehre, das macht uns zu eins”

Der Gedanke dieser Aussage ist atemberaubend. Alles was lebt, alles was lebt, ist von Gott geschaffen, geht von Gott aus und trägt den Funken Gottes in sich. Das fordert uns so einiges ab, denn mit dieser Denkhaltung muss ich jeden Menschen nicht nur respektieren sondern auch ehren, weil jeder mein Bruder oder meine Schwester ist, weil wir alle das Göttliche in uns tragen, weil wir alle eins sind. Darum verbeuge ich mich auch vor Dir und zeige meine Verehrung.

Schön ist auch, dass ich mich ehren soll, da auch ich den göttlichen Funken in mir trage. Die Feinheit des Gedanken lässt sehr viel zu und erlaubt auch seine Feinde zu Freunden zu machen. Seine Ängste zu Stärken und seine Enttäuschungen in Liebe. Es bleibt alles eine Frage der Einstellung.

Damit wünsche ich Euch: Namste

30. Dezember, 2014
von ltcmdrdata
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2015 wird …

Am Besten liest sich dieser Ausblick, wenn man den passenden Rückblick für das Jahr 2014 gelesen hat.

… ein sehr gutes und intensives Jahr. Es ist eigentlich ganz einfach: “Es ist nur eine Migration” und die findet im April statt. Also nach Ostern ist mein Jahr bereits gelaufen. Schauen wir mal, wie es kommt und was passiert. Bis jetzt sind wir gut unterwegs. Momentan treibt mich die Frage, was wir vergessen haben oder gerade verpassen. In 2 Monaten, wenn es dann für alle klar ist, ist es eigentlich schon zu spät. Dann tritt anstelle des Plans, die Fähigkeit zur Improvisation. Ich bin mal gespannt.

Auch danach wird es in einem gesunden Tempo weitergehen mit den Herausforderungen: “Liefern wie versprochen” ist das Motto. Und da “Change mehr als eine Einladung” ist, wird es wohl einige intensivere Momente geben. Das Jahr wird Neues zulassen. An Stellen, wo ich bis jetzt nur den Status Quo erhalten konnte, werden sich Türen für Veränderungen öffnen. Ich bin gespannt, was kommt und was nicht. Es ist ein Jahr, wo ich vor allem auch Ernten kann. Ernten, was ich gesät habe, im Guten, wie im Schlechten.

… im Geschäft das Jahr des Wandels. Change kann auch mehr sein, als eine Einladung. Er kann auch Programm sein. Er kann eingefordert werden. Denkt daran, “dort wo es abgeht” ist nie in der “Komfortzone”. Die Umwelt hat sich geändert. Die Erwartungen auch. Das gilt für die Leute in meinem Bereich, meine Kunden und vor allem für meinen Lieferanten. Ich habe jetzt mehr als ein Jahr zugeschaut und so kann es nicht weitergehen. Ich bin es ihm Schuldig mehr zu tun für seine Zukunft. Und wenn wir das Training jetzt nicht langsam ein wenig ernsthafter betreiben, wird es wohl nichts werden. Ich bin bereit dazu. Ihr auch?

… privat ein Jahr voll von Überraschungen. Etwas mehr Bewegung, etwas mehr Velo. Kommt auf das Wetter an. Dann etwas mehr reisen. Auch wenn der Iran wohl noch ein Jahr warten muss. Aber die BBC Proms (Programm ab 23. April verfügbar) besuchen, muss schon mal klappen. Vielleicht gibt es das Dr. Who Special wieder. Ich würde auch ein Sherlock Holmes Special nehmen. Überhaupt steht mehr Kultur auf dem Programm. Ansonsten lasse ich mich überraschen. Nehme mir vor, weniger zu planen und mehr zu erleben. Es wird nicht kommen, wie ich es mir denke, also lasse ich dem Leben und meinen Wünschen mehr Freiraum.

Und ja, es wird wie wo mein Opernhaus wieder viele gute Stücke spielt. Viele gute Handwerkerinnern und Handwerker einen guten Job machen, das Orchester Höchstleistungen liefert. Der Chor wird wunderbare Auftritte haben und die weiblichen und männlichen Diven werden für die nötige Spannung sorgen. Als Direktor werde ich wie immer genug damit zu tun haben, die Show am Laufen zu halten. Mein Stab wird sich konsolidieren, mein Leben auch.

… mich überraschen. Ich bin gespannt, was ich verändern kann. Ob die Aussagen aus 2014 stimmen, dass ich ein Veränderer bin und nicht anders kann. Oder ob ich auch ein Gärtner sein kann. Es wird auf jeden Fall intensiv und ich werde dort sein “wo es abgeht”.

27. Dezember, 2014
von ltcmdrdata
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2014 war …

Und wieder einmal ein Moment um Inne zu halten und einen Blick zurück zu wagen.  Schön zu sehen, wie der Plan war und was dabei raus gekommen ist. Es gibt nämlich jetzt den Rückblick 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 20112012, 2013 und 2014. Gleichzeitig gibt es auch die Erwartungen an 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015. Doch nun zur Frage, was hat mir das Jahr gebracht, was hat es nicht gebracht und wo hat es etwas ganz Neues gebracht:

… privat ein anspruchsvolles Jahr. Es wurde ein sehr interessantes Jahr. Und wenn man einmal einen Rat braucht von jemandem, dann ist derjenige gerade mit Parabelflügen beschäftigt. Nun gut, man kann nicht alles haben. Mein Beratungsstab hat sich verändert. Der alte Stab ist in den Hintergrund getreten. Der neue Stab noch nicht wirklich in den Vordergrund. Es war schön so viel Weg zu teilen und so viele gemeinsame Erlebnisse zu haben. Für und über die Neuen freue ich mich sehr. Diejenigen die Bleiben sind Freunde für’s Leben.

Gerade darum habe ich auch mein Vorgehen angepasst. Überhaupt hat das Jahr viel Veränderung gebracht. Geplant war ja viel Bewegung, auch dank einen Armband, das mir meine Schritte zeigt. Das Jahr hat mir dann aber auch etliches an Dominanz-Möglichkeiten und Chancen zur Demut eröffnet. Es hat mir Menschen mit Ihren Facetten gezeigt. Mit ihren Guten und den weniger Guten. Es hat mir Menschen näher gebracht und einige weiter weg.

… im Geschäft ein wichtiges Jahr. Bleibt die Frage ob die grundsätzlichen Entscheide die Richtigen waren. “Change als Einladung” zu probieren, ist ein interessanter Ansatz. Arbeiten durch Bekanntgabe der Absicht (Intent) auch. Es hat gute Geschichten gegeben, eine Basis geschaffen. Es hat aber auch, seine Begrenzungen aufgezeigt. Menschen mögen Veränderung nur an Anderen. Und trotzdem gab es einige gute Momente, Change als Einladung funktioniert schon, aber eben nur 1:1 und mit jedem, so dass es gut ist für sie/ihn.

Die Zusammenarbeit mit meinem Lieferanten ist eine Herausforderung geblieben. Es scheint komplexer zu sein, als gedacht. Es scheint mehr zu benötigen, um eine Grundlage für gemeinsames Wachstum zu haben. Diese Zusammenarbeit hat mir einen Sinnspruch von einem Chef wieder näher gebracht: “Über die Form spricht man nur, wenn die Lieferung / das Produkt nicht stimmt”.

Und ja, mein Opernhaus hat geliefert. Neben den Vorbereitungen für die Migration und den Sinnspruch “Es ist nur eine Migration”, haben wir viele spannende Projekte geliefert. Von der Rettung eines Call-Centers bis zur weitergehenden Bereitstellung von Digitalisierung und Automatisierung.

… wird ein gutes Jahr. Es wurde ein sehr gutes Jahr! Ich bin angekommen und werde trotzdem immer der Hofnarr bleiben, der ich auch sein mag. Es wurde ein sehr gutes Jahr, trotz allem, was passiert ist. Auch in der Revue bleibt zu sagen, dass der Grat zwischen uns und dir und mir sehr schmal ist. Das Grat zwischen Versprechen und Umsetzen auch. Es gab aber auch hier Überraschungen. Die Chelsea Flower Show habe ich besucht, die BBC Proms leider nicht, weil es kein Dr. Who Special gegeben hat.

… mich überraschen. Das Jahr hat mich überrascht, das Personal in meinem Opernhaus und in meinem sonstigen Leben auch. Darum war es das Jahr, wo ich einen Plan verfolgt habe und immer in der Lage war mich auf Neues einzulassen. In Freude und Demut.

21. Dezember, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Akihi

Akihi (aus Hawaii) bedeutet, das man zuerst der Wegbeschreibung zuhört und sobald man los gelaufen ist vergisst man prompt die Beschreibung.

Es scheint ja gerade Saison zu sein. Auch Barack Obama hat der Presse “Mele kalikimaka” gewünscht und ist dann in die Weihnachten geflogen. Er wird solange er Präsident ist, sicher nicht Akihi gehen, weil er zu viele Leute um sich hat, die den Weg hoffentlich kennen.

Akihi könnte auch der Begriff für Strategie-Entwicklung sein. Man einigt sich auf einen neuen Weg und bleibt dann trotzdem in der eigenen Komfortzone stehen, unabhängig davon ob man es einfach vergessen hat oder nicht. Selbstverständlich gilt der Begriff auch für einige meiner Freude, die erst dank Google Maps und anderen Tools den Weg auch wirklich finden.

Und wenn man Akihi zum Opfer gefallen ist, dann sollte man die Chance darin nutzen. Wer weiss schon, ob der neue Weg, nicht besser war als der Geplante. Und wer will schon das sehen, was andere schon gesehen haben.

Ich wünsche Euch Akihi und mele kalikimaka!

 

7. Dezember, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Morphem

Morphem ist ein Fachausdruck der Sprachwissenschaft für die kleinste Spracheinheit, der eine Bedeutung oder grammatikalische Funktion zugeordnet ist, und damit der „Zentralbegriff“ der Morphologie (von griechisch μορφή morphé “Gestalt” und λόγος lógos “Wort”).  Die Morphologie befasst sich mit der inneren Struktur von Wörtern und widmet sich der Erforschung der kleinsten funktionstragenden Elemente einer Sprache.

Ein Wort kann ein Morphem repräsentieren oder aus mehreren Morphemen zusammengesetzt sein. In der funktionellen Betrachtung unterscheidet man zwischen lexikalischen und grammatischen Morphemen:

  • Mit dem Begriff des lexikalischen Morphems erfasst man Wortwurzeln; diese stellen das Inventar dar, das die Grundlage für die Bildung abgeleiteter Wörter in einer Sprache ist.
  • Demgegenüber sind grammatische Morpheme solche, die in Verbindung mit Wurzeln oder grösseren Wortstämmen grammatische Information wiedergeben. Grammatische Morpheme unterteilen sich wiederum in derivative und flexivische Morpheme: Derivative Morpheme leiten neue Wörter ab und bestimmen dabei für sie die Wortart, und flexive fügen grammatische Merkmale hinzu. Da auch unzerlegbare Wörter als Morpheme gelten, können gegebenenfalls auch Artikel, Konjunktionen und ähnliches unter die grammatischen Morpheme fallen.

Und das lernen sie jetzt in der Schule in Nidwalden. Spannenderweise haben die meisten Erwachsenen davon keinen Plan. Aber wenn jetzt jemanden mal Morphem will, dann wissen wir, dass dies nichts unanständiges ist, sondern Wissenschaft.

30. November, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Normopathen

Normopathen (vom lateinischen Norma ursprünglich “Winkelmass”, aber auch “Massstab”, “Regel” oder “Vorschrift”) werden jene Menschen genannt, die einerseits bruchlos und bestens an ihre Umgebung angepasst zu funktionieren scheinen, dazu aber eine grössere Anpassungleistung liefern müssen.

Im Zusammenhang mit Selfies taucht auch der Begriff Normopathen regelmässig auf. Normopathen müssen eine grössere Anpassungleistung liefern, damit sie ihr Ziel: Dem Entsprechen der Normalität liefern können.  Wie Freud schon sagte:  “Man wird sich nicht zum Ziel setzen, alle menschlichen Eigenarten zugunsten einer schematischen Normalität abzuschleifen oder gar zu fordern, das der ‘gründliche Analysierte’ keine Leidenschaften verspüren und keine inneren Konflikte entwickeln dürfe”.

Und trotzdem gerade in der neuen Welt, von Selfies und Digitalisierung bleibt uns fast nichts übrig, aber wie der Autor Manfred Lütz in seinem Buch “Irre!” sagt: “Normopathen nennt man mit leichter Ironie Menschen, die so wahnsinnig normal sind, dass es wehtut. Wenigstens der Umgebung. […] Bei solchen Menschen, denen es wichtig ist, alles immer richtig zu machen, und die nie falsch parken, kommt einfach keine Stimmung auf …”

Manfred Lütz muss es wissen, denn er ist Psychiater und kennt die Stimmungen derjenigen, die sich anders fühlen als andere. Es bleibt immer die Frage, was gerade Normal ist. Wie die Frage, was Richtig und was Falsch ist.

Ich wünsche Euch viel Spass, im Advent, wo Normal und Abnormal ganz nahe zusammen sind.

23. November, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Luftmensch

Luftmensch ist ein Yiddisches Wort. Es kommt aus dem Deutschen Luft und Mensch. Es beschreibt im jüdischen jemanden der eher ein Träumer ist. Diese buchstäblich von der Hand in den Mund leben von frommen und aufdringlichen Illusionären, deren Hoffnung auf Ertrag sich im Element Luft auflöste, wird gerne mit diesem Wort beschrieben. 

Es ist übrigens auch der Titel eines Buchs von Nicolas Berg, welches in verschiedenen Essays zur jüdischen Geschichte und Kultur über den Luftmenschen berichtet.  In der Alltagssprache verweist “Luft” auf das Unsichtbare, Unstete, Irreal-Phantastische. Historisch fand die Vorstellung vom “Luftmenschen” in einem überraschend breiten, wenig erforschten Diskurs um 1900 Resonanz. Vor allem die Wahrnehmung jüdischer Existenz in der Moderne wurde derart bebildert. Dafür schien die diasporische Lebensrealität der Juden ebenso zu sprechen wie die notorisch kritisierte soziale Verortung, bestimmte Berufsmuster oder andere als “typisch jüdisch” wahrgenommene Gemeinsamkeiten. Aber auch ganz allgemeine Phänomene der Zeit wie Migration und Verstädterung wurden mit der Metapher vom “Luftmenschen” kritisch von vermeintlich natürlicher Verwurzelung abgerückt.

Da ich dieses Jahr etwas regelmässiger mit dem Flugzeug unterwegs bin, komme ich mir ab und zu auch wie ein Luftmensch vor. Ich bewundere, wie wir die Fracht ins Flugzeug kommt, wie meine Lieblingsfluggesellschaft es schafft, die Flugzeuge bis auf den letzten Platz zu füllen. Ein kleines Wunder. Und meistens kommen sie sogar in nützlicher Frist an, im Vergleich mit der DB schlagen sie sich auf jeden Fall sehr gut.