Das Wort zum Sonntag: Lebensklug

3. Februar 2012 Keine Kommentare

Lebensklug, ein Adjektiv, beschreibt Menschen als klug und erfahren in den Dingen des praktischen Lebens. Es handelt sich dabeu auch umt ein Synonym für Weise, Reif.

Das Wort ist mir begegnet in einer Deutschen Zeitung. Lebensklug. Das Worte gefällt mir. Es um fasst so viel mehr als Weise oder noch schlimmer Reif. Früchte sind Reif. Menschen sind Lebensklug. Es beschreibt für mich sehr schön, Entwicklungen, Erfahrungen. Es ist aber nicht urteilend, das Wort. Es beschreibt einfach eine Veränderung. Darum gefällt es mir wohl auch.

Lebensklug, Erfahrungen gemacht. Reflektiert über das Leben. Kluges gemacht, sicher auch Dummheiten, aber es überwiegen wohl die guten Erfahrungen. Sei es nun durch “Offen sein für Neues, Bewährtes wertschätzen” oder durch “Change Management“. Mir gefällt auch, diese allumfassendheit des Worts.

Lebensklug umfasst jeden Moment, jede Erfahrung. Euch viel Spass beim Lebensklug werden und bleiben!

 

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Das Wort zum Sonntag: Utilitarismus

27. Januar 2012 Keine Kommentare

Der Utilitarismus (abgeleitet aus dem Lateinischen utilitas, für Nutzen) ist eine Form der Ethik. Grundlage für die ethische Bewertung einer Handlung ist das Nützlichkeitsprinzip.

Den Kern des Utilitarismus kann man in der Forderung zusammenfassen: „Handle so, dass das grösstmögliche Mass an Glück entsteht!“ (Prinzip des maximalen Glücks bzw. engl. maximum-happiness principle). Dabei ergibt sich das allgemeine Glück aus der Aggregation des Glücks der einzelnen Individuen. Insofern ist der Utilitarismus eine hedonistische Ethik.

Aus dem Utilitarismus kann selbstverständlich abgeleitet werden, dass alles was gut ist für mich, auch gut ist für alle anderen. So beweisen Banker normalerweise ihren Bonus. Andere leiten daraus das Recht ab, als Guru durch die Welt zu gehen und alle glücklich zu machen.

Und wieder andere stellen sich jetzt die Frage, wie das gehen soll. Alle Glücklich. Wirklich alle? Da mögliche Folgen und reale Wirkungen eine zentrale Stelle in der Beurteilung von Handlungen einnehmen, ist der Utilitarismus eine Ethik der Konsequenzen. Leider bleibt bei gewissen Handlungen die Konsequenz ja auf der Strecke, das sind dann diejenigen Beispiele, welche man in der Zeitung lesen kann.

Also viel Spass mit einem utilitaristischen Wochenende.

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Das Wort zum Sonntag: Personenvereinzelungsanlage

20. Januar 2012 Keine Kommentare

Die Per|so|nen|ver|ein|zel|ungs|an|lage, eigentlich ein Überbegriff für Drehkreuze, Drehtüren, Schleusen, die von Personen nur hinter- und nicht nebeneinander durchschritten werden können. Ist aber langläufig auch ein Synonym für Beamtendeutsch.

Ein schönes Wort und so viele Möglichkeiten zur Trennung. Die meisten sind schon so einer Anlage begegnet. Einige wurden auch schon darin eingeschlossen. Das passiert, wenn jemand nicht weiss, in welcher Richtung die Bewegung gehen soll. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

In der Stadt der Banken, Informatiker und anderer Geheimnisträger braucht es etliche solche Anlagen. Selbst Zürich kann an und für sich als gut funktionierende Vereinzelungsanlage gesehen werden. Die Menschen leben am liebsten allein, fahren allein in ihrem Auto zur Arbeit, und wenn sie es in einem Tram tun müssen, dann stecken sie sich Kopfhörer in die Ohren, damit sie in der Masse vereinzeln können.

Selbstverständlich sind solche Anlagen auch immer wieder Orte von Spielen und Erfahrungen. Zum Beispiel passen auch gut zwei Leute durch. Für Motorradfahrer sind solche Anlagen auf jeden Fall ein Hindernis. Helm, Rucksack und Kleidung. Man sieht aus wie ein Michelin Männchen. Das macht vor allem den Anderen Spass. Bis heute hat noch keine solche Anlage übrigens den Diebstahl von Daten oder Ähnlichem verhindert. Aber eben, solche Anlagen sind ein Ort der Kommunikation. Wer zuerst, rein oder raus? Denkt daran, wenn ihr das nächste Mal mit eurer Personenvereinzelungsanlage spielen geht.

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A trip to NY

19. Januar 2012 Keine Kommentare

Da war ich also gleich zu Beginn meines In-Betweens für eine gute Woche in New York. Und habe endlich noch all die Dinge besucht, für welche ich bis jetzt nie genügend Zeit hatte. Das Guggenheim, die Highline, das WTC Memorial,  Macy’s, B&N und andere Einkaufszentren. Ein Besuch in New York sollte auf jeden Fall auch immer ein Besuch im MOMA beinhalten. Und wenn man schon da ist, dann sollte man vor dem gehen, eine Karte scannen, welche dann via MOMA/iwent zugänglich gemacht wird. Zuerst als Kunst und dann im WWW. Eine spannende Idee. Das MoMa ist für mich ein gutes Beispiel eines lebendigen Museums. Es wird mit Schulklassen gearbeitet, es wird gelacht, gelernt, gedacht. Hat sehr viel Spass gemacht.

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Das Wort zum Sonntag: Kuratieren

13. Januar 2012 Keine Kommentare

Kuratieren ist ein schwaches Verb, welches die Betreuung eines Ereignis durch einen Kurator oder eine Kuratorin beschreibt. 

Über das Wort bin ich hier gestolpert. Folgender Satz beinhaltete es:

Von den drei Hauptleistungen von Social Media wurde bisher das Informationsmanagement vernachlässigt, so langsam bahnt es sich einen Weg ins Bewusstsein der Onliner. Die 90-9-1-Regel bleibt gültig aber die passiven 90% haben mittlerweile hervorragende Möglichkeiten, Content von dritten zu kuratieren und zu aggregieren.

Hier wird kuratieren verwendet um den Ablauf der Wiederverwendung  von Content zu beschreiben. Selbstverständlich geht es beim Kuratieren eigentlich um mehr. Kuratoren erhalten Werte für die Nachwelt, bilden neue Kontexte und Zusammenhänge. Ein gutes Beispiel sind die Kuratoren im Lnadesmuseum, welche immer wieder neue Zusammenhänge bilden können, wie mit dem folgenden Schnipsel:

Im Web-Kontext beschreibt Kuratieren, den Zusammenbau von jeglicher Art von Kontent: Ob Tweets, Videos, Soundschnipsel, Wikipedia-Einträge oder Links – alles lässt sich einfach per Drag-and-Drop zusammenstellen und bei Bedarf mit eigenen Texteinschüben ergänzen. Fertig ist die kuratierte Geschichte, eine journalistische Form, die besonders offen und transparent mit ihren Quellen umgeht, vor allem wenn sie durch Storify unterstützt wird.

So kann also jede Benutzerin, jeder Benutzer zum Kurator dieser schnell wachsenden Welt werden. Und dabei auch noch Neues erschaffen. Die Summe der kuratierten Elemente ist ja mehr als nur ein Zusammenfügen. Also viel Spass beim Kuratieren.

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Das Wort zum Sonntag: Profanierung

6. Januar 2012 Keine Kommentare

Profanierung oder Profanation (von Profan, abgeleitet aus dem lateinisch profanus: ruchlos und aus dem Lateinischen fanum, „heiliger Ort“ und pro-, „vor-“) ist die Entweihung oder Entwürdigung eines sakralen Gegenstandes. 

Häufig ist dabei die absichtliche Abwertung durch Personen mit einer anderen Religion oder Weltanschauung gemeint, doch gilt auch die gedankenlose Verwendung heiliger Worte als Profanierung. So wurde zum Beispiel wegen der Heiligenverehrung Marias die Verwendung dieses Namens als Personenname jahrhundertelang gemieden.

Auch eine Säkularisation, also eine Entflechtung von weltlichen und geistlichen Angelegenheiten, wird manchmal abwertend als Profanierung bezeichnet. Dies geschieht heute natürlich von selbst. Die Kirche, wäre sie ein Unternehmen, würde als nicht mehr Marktkonform verschrieen werden. Das Unternehmen ist nicht mehr gleich auf mit seinen Kundinnen und Kunden. Es hat auf diese Herausforderungen auch noch keine passenden Antworten gefunden. Die Rückbesinnung auf die Werte scheint mir nicht viel zur Problemlösung beizutragen.

Nebenbei, das wäre jetzt wohl auch eine Profanierung, vor allem wenn ich noch über den Stellvertreter Gottes auf diesem Planet sprechen würde. Was ich aber sicher nicht tue. Ich denke es wird viel Spass machen, in Zukunft mit Profanierung zu drohen. Kein Mensch wird wissen, was das bedeutet und die wenigsten werden sich trauen zu Fragen.

Und weil ich ja regelmässig mit der Deutschen Sprache am Kämpfen bin, noch der Hinweis, dass der häufig gebrauchte Ausdruck “Profanisierung” sprachlich falsch ist,   ebenso wie das Verb “profanisieren” (richtig wäre “profanieren”).

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2012 wird …

29. Dezember 2011 Keine Kommentare

… das Jahr meines In-Beetween Daseins. Damit wäre dann wohl auch alles gesagt. Vielleicht auch nicht. Zuerst ist es das Jahr, wo ich als Student mein MBA machen werde. Es wird auch das Jahr sein, wo die neuen Erkenntnisse etwas Gutes tun sollen.

… ist das Jahr, wo ich meinen Footprint verkleinere. Weniger Dinge brauche, weniger Ballast habe. Mich trennen werden von vielen Dingen, die mir bis hierher geholfen haben, die ich jetzt aber nicht mehr benötige.

… wo ich ausprobiere, was mir Spass macht. Ich bin ein Mensch der gerne Lacht und Freude hat. Es wird das Jahr sein, wo ich mir genügend Zeit und Raum lasse. Wo ich das Positive aus den letzten Jahren kombinieren werde. Wo ich Menschen in den Mittelpunkt stelle.

… das Jahr, in welchem ich nach folgendem Manifesto leben werde.

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2011 war …

27. Dezember 2011 Keine Kommentare

Es ist wieder mal Rückblick und Ausblick Zeit. Schön zu sehen, wie es so sein kann, wenn man die Dinge in eine Serie stellt. Es gibt nämlich jetzt den Rückblick 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011. Gleichzeitig gibt es auch die Erwartungen an 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und 2012. Auf jeden Fall 6 Möglichkeiten zum Vergleich. Spannend so zu lesen, was war, was ist und was hätte sein sollen.

Dann wollen wir mal die Rückschau halten auf die Voraussagen zu 2011:

… war ein gutes Jahr. Ich habe meine Ausbildung begonnen. Nach gut 10 Jahren tut es gut, wieder einmal zu lernen. Schule zu besuchen, Aufgaben zu machen, einen Studentenausweis zu haben und das Leben zu geniessen. Auch wenn alle ein wenig komisch schauen, wenn ich meinen Ausweis vorzeige. Ich geniesse diese Momente.

… Es war das Jahr der Optionen. Dieses Jahr hat mir Optionen gezeigt. Es hat mir immer wieder Hinweise gegeben, auf Neues und auf Unbekanntes. Spannend.

… Im Geschäft hat es mir neue Möglichkeiten gezeigt. Leider nicht in der Rolle, die ich so gerne hatte und die ich mir ausgewählt habe. Diese Rolle als Clown, diese Rolle mit Menschen Gutes zu tun und zu arbeiten. Es war eine gute Zeit. Sie hat mir sehr viel Spass gemacht, danke dass ich soviel Lachen durfte. Es war schön, so viel Gutes zu tun. Und auch das Streiten mit einer ganz bestimmten Person hat sehr gut getan. Leider war die Zeit zu kurz.

Doch eine Reorganisation jagt die Nächste. Es wird nicht besser, aber immerhin anders. Ich merke, wie ich mit dem Alter anspruchsvoller werde, ich will gute Management Dienstleistung und die habe ich nicht mehr bekommen. Da hatte ich wohl einen der besten Chefs, die man haben kann und dann wird er kaltgestellt. Und der Neue? Ich hatte ein Deja Vu. Ich mag nicht über die Zukunft reflektieren. Ich mag es, wenn man Leidenschaft hat, für das was man tut.

Ich mag es auch nicht, wenn alle meine Kollegen unter mysteriösen Umständen verschwinden. Beide hatten mehr als 25 Jahr für die Firma gearbeitet. Es geht für mich nicht nur um Personalökonomie. Und wo bleibt die Verantwortung der Firma? Ich habe da so meine Meinung. Nun gut, das hat mich dazu geführt, dass ich mich wieder einmal einer Frage stellen durfte. Was ist mein Traumjob? Und will ich mir das hier antun? Ich habe mich dieser Frage schon mehr als einmal gestellt. Und immer hat die Angst um eine Arbeit gewonnen. Dieses Mal nicht. Ich bin in meinem In-Between. Ich hätte also eigentlich auch diese Rede endlich mal halten können. Es bleibt also die Suche nach dem Traumjob, aber dazu mehr im Ausblick. Und als Schmankerl noch dies: Der meistgelesene Eintrag in diesem Blog.

… es sollte das Jahr werden, wo das Motorrad gezähmt wird. Wo viele kleine Reisen gemacht werden. Es wurden immerhin einige, nach Berlin ging es. Und ich hatte mehr Zeit für Andere. Noch nicht genügend, aber da wird mein In-Between sicher helfen.

Ich habe viel getan, viel Neues getan. Mich meinen Ängsten gestellt, mich entschieden nicht immer den gleichen Weg zu gehen. Spannende Gespräche haben sich daraus ergeben.  Allen, welche mit mir ein Stück Weg gegangen sind, möchte ich an dieser Stelle herzlich für ihre Gedanken, Begleitung und die Zeit mit mir.

 

 

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Das Wort zum Sonntag: Weihnachtsbaum

24. Dezember 2011 Keine Kommentare

Der Weihnachtsbaum ist ein Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in Kirchen, Wohnungen und in Ortschaften aufgestellt und mit Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engeln oder anderen Figuren geschmückt wird. Dieser Brauch verbreitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt.

Bleibt natürlich noch die Frage, was unterscheidet einen Weihnachtsbaum von einem Christbaum? Es gibt wohl keinen, wie immer in Europa hatten die selben Dinge unterschiedliche Namen. Wobei der Name Christbaum vor allem, der Katholischen Kirche nachgesagt wird. Es geht je um das Ereignis. Und Nein, liebe Kinder, das sind nicht die Geschenke.

Ich denke so ein Baum ist etwas nettes, vor allem wenn er wieder verwendet werden kann. Ansonsten macht es eben schon Spass, den Baum zu fällen, zu tragen, aufzustellen und zu schmücken.

Und wer es ohne Baum schaffen will, dem sagt NORAD gerne wo der Weihnachtsmann gerade so am Geschenke verteilen ist. Damit Euch allen fröhliche Weihnachten!

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Best of Twitter im Herbst

20. Dezember 2011 Keine Kommentare

Und wieder viel gelernt bei Twitter. Zuerst wieder einmal ein Bahngleichnis von Abt Martin Werlen.

#Bahngleichnis Die Wichtigkeit einer Durchsage korrespondiert nicht notwendigerweise mit der Verständlichkeit der Durchsage.

Das ist so richtig. Ich bekomme jetzt die Information von der SBB auf allen Kanälen, dabei hätte ich es viel lieber, wenn ich den Zug hätte, statt die Information. Aber daran arbeitet man noch. Und auch am nächsten arbeite ich jeden Tag auf’s Neue:

Es ist verdammt schwer, einen Menschen zu nehmen, wie er ist, wenn er sich anders gibt, als er ist. *Ernst Ferstl*

Das ist sicher nicht ganz einfach. Aber immer wieder eine Gelegenheit für gute Gespräche und Erlebnisse. Auch der folgende Eintrag von sub_rosa hat mir sehr gefallen.

Bevor du fragst, ob der Tag noch beschissener werden kann, solltest du dem Tag erklären, dass rhetorische Fragen keine Antwort erwarten.
Oder von Saskia,welche ein anderes Phänomen in 140 Zeichen zusammenfasst.
Die Struktur einer ambivalenten Beziehung beeinträchtigt das visuelle und kognitive Wahrnehmungsvermögen extrem. (Liebe macht blind)
Selbstverständlich kann man auch damit umgehen hat FlohEinstein geschrieben:
Hello, inner child, I’m the inner babysitter! (Pratchett, 1996)
Auch wenn er auf die Dienste von Terry Pratchett zugreifen musste. Und als krönender Abschluss von unseren Freunden aus Redmond:
“Ändern Sie Ihre Anfrage, um das Problem zu beheben.” – Lebenshilfe made by Microsoft.
Genau, wer die Frage ändert, verändert auch seine Sicht auf das Problem.
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