Braintank

The Braintank Blogg – Bring all the brains together, as this sums up to more than the sum of all the brains

20. April, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Ökotoxizität

Ökotoxizität (Vom griechisch οἶκος oikos ‚Haus‘, ‚Haushalt‘ und von altgriechisch τοξικότητα, aus toxikón (phármakon) – Pfeil(gift) aus toxa – Pfeil und Bogen) beschreibt alle schädlichen Effekte von chemischen Verbindungen auf Lebewesen, deren Populationen und natürliche Umgebung.

Ich habe schon gestaunt, als ich Öko und Toxizität in einem Wort zu finden. Bis jetzt dachte ich immer, Öko sei gut. Bei der Erforschung von Ökotoxizität  finden Methoden und Aufgabenstellungen der Biologie, Toxikologie, Umweltchemie und Ökologie eine Anwendung. Forschung über mehrere Gebiete. Diese Einsichten verdanken wir übrigens Rachel Carson. Eine Forscherin, welche lange Zeit um Anerkennung zu kämpfen hatte. Interessant finde ich, dass vernetzte Forschung über den Tellerrand hinaus noch gar nicht so lange Standard ist. Klar, ist es schwierig mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachgebieten zusammen neue Lösungen zu finden. Wenn es aber gelingt, macht es viel mehr Spass.

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16. April, 2014
von ltcmdrdata
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Change Management in einem Satz

Der folgende Satz beschreibt es doch sehr schön:

“Das Unmögliche möglich machen, das Mögliche leicht, und das Leichte elegant” (Moshé Feldenkrais)

Auch wenn Herr Feldenkrais etwas anderes gemeint hat. Es passt hier sehr gut. In seiner Lehre geht es um ein körperorientiertes, pädagogisches Verfahren, welches nach. Feldenkrais lehrte, dass sich durch die Schulung der kinästhetischen und propriozeptiven Selbstwahrnehmung grundlegende menschliche Funktionen verbessern, Schmerzen reduzieren lassen und dies allgemein zu als leichter und angenehmer empfundenen Bewegungen führt. Moshé Feldenkrais ging davon aus, dass menschliches Denken, Fühlen, Wahrnehmen und Bewegen niemals isoliert anzutreffen sind, sondern gemeinsame „Zutaten“ menschlichen Handelns seien. Bewegung war für ihn Ausdruck der ganzen Person und schien ihm der am besten geeignete Ansatzpunkt, um Verbesserungen zu erreichen.

Übrigens lässt sich bei den Gruppenübungen immer wieder gut eindösen und geniessen. Auch eine Art, das Unmögliche möglich zu machen.

13. April, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Pana po’o

Pana Po’o (hawaiianisch) beschreibt den Vorgang des sich am Kopf zu kratzen, um sich an etwas zu erinnern, das man vergessen hat.

Ein schönes Wort. Fasst vieles zusammen. Wenn man einen Pano Po’o Moment hat, kann man ja über die Bedeutung dieses Worts reden. Es hilft auch einem eine neuen Blick auf die Welt zu geben. Und überhaupt ist es eines der wenigen Worte, die sich nicht wirklich übersetzen lassen. Ansonsten wird es für immer “Lost in Translation” sein. Und das wollen wir ja keinem Wort antun. Schönes Wort, vor allem seit ich Älter werde.

 

6. April, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Angioödem

Ein Angioödem ist in der Medizin eine sich rasch entwickelnde, schmerzlose, selten juckende Schwellung (Ödem) von Haut, Schleimhaut und der angrenzenden Gewebe, die auf einer plötzlichen Erhöhung der Permeabilität der Gefässwände beruht.

Schätzungen zufolge ist jeder vierte bis fünfte Mensch im Laufe seines Lebens ein oder mehrmals von einem Angioödem betroffen. Meistens sind die Schwellungen im weiteren Sinne allergie-bedingt und werden durch den Botenstoff Histamin vermittelt. Es kann sich aber auch um eine vererbbare Krankheit handeln. Es kann also gut sein, dass es jemanden von Euch treffen kann.

 

 

29. März, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: 積ん読

積ん読 (umgangssprachlich tsundoku) aus dem Kanji “読” (doku, zu lesen) und auf türmen “積んでおく”(tsundeoku, aufgetürmt lassen).

Endlich ein Wort das es im Deutschen gar nicht gibt. Jetzt hat der Bücherstapel neben meinem Bett endlich einen Namen. Endlich kann ich mit guten Gewissen meine Bücher stapeln, es gibt ein Wort für diese Unart und ich bin sicher nicht alleine, wenn es ein Wort dafür gibt. Es ist ja so schön, wenn die vielen guten Bücher, die man sieht ein wenig warten können, bis sie gelesen werden. Es steht ihnen gut und es gibt mir immer ein gutes Gefühl, dass noch etwas zu erforschen ist.

23. März, 2014
von ltcmdrdata
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Aus der Mailbox und für die Mailbox

Und nach langem wieder einmal ein Beitrag “aus der Mailbox“. Endlich eine einfache Lösung zu einem komplexen Problem. Jeder denkt er könne sich durch E-Mail das Leben vereinfachen. Sie kennen das Problem:

E-mail takes too long to respond to, resulting in continuous inbox overflow for those who receive a lot of it. Übrigens hier von Google Translate wie folgt übersetzt: E-Mail dauert zu lange, um zu reagieren, was im Dauerlauf Posteingang für diejenigen, die eine Menge von ihnen zu erhalten.

Die Lösung:

Treat all email responses like SMS text messages, using a set number of letters per response. Since it’s too hard to count letters, we count sentences instead. Was Google Translate wie folgt übersetzt: Behandeln Sie alle E-Mail-Antworten wie SMS-Nachrichten mit einer bestimmten Anzahl von Buchstaben pro Antwort. Da es zu schwer ist, um Buchstaben zu zählen, zählen wir Sätze statt.

Die Lösung: http://five.sentenc.es/  gibt es auch als http://four.sentenc.es, http://three.sentenc.es und http://two.sentenc.es und sie sagt uns folgendes:

five.sentenc.es is a personal policy that all email responses regardless of recipient or subject will be five sentences or less. It’s that simple.

Und so sieht das unter einem Mail aus:

--------------------------------------------
Q: Why is this email five sentences or less?
A: http://five.sentenc.es

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass selten ein Mail mit mehr als 5 Sätzen viel zur Lösung beigetragen hat. Sollten Sie einmal dazu gezwungen sein, dann überlegen Sie sich doch, ob es auch andere Möglichkeiten der Kommunikation gibt.

13. März, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Tit for two tats

 

Tit for two tats ist eine nachsichtigere Version von Tit for tat (auf deutsch “wie du mir, so ich dir”, auf Englisch “equivalent retaliation”), steht für die erfolgversprechendste  Strategie in der Spieltheorie, wenn es um Kooperation geht. 

Der Unterschied zwischen “Tit for tat” und “Tit for two tats” ist, dass man erst nach zweimaliger Defektion selbst unfreundlich reagiert. Damit stellt man sicher, dass man nicht wegen einem Kommunikationsfehler in eine Spirale der gegenseitigen Bestrafung fällt. Diese Version eignet sich vor allem in Projekten, weil man hier mit Unbekannten in einer Kooperation einen Zusammenarbeit erreichen muss. Der Auftraggeber versucht, so viel wie möglich für möglichst wenig Geld zu bekommen, während der Lieferant versucht, seinen Aufwand bei einem möglichst hohen Preis zu minimieren. Das ist das Konfliktfeld, in dem es schon mal vorkommen kann, dass einer der beiden eine Hinterlist anwendet.

Grundsätzlich sollten die folgenden Botschaften für die Kooperation hilfreich sein:

  • Lass dich nicht ausnutzen und erwidere sowohl Kooperation als Defektion
  • Sei nicht zu raffiniert
  • Sei nicht neidisch

Wer sich daran hält, der kann viel erreichen. Mehr als mit der Spieltheorie. Auf jeden Fall bleibt es spannend zu sehen, wie Komplexitätstheorie und Kommunikationstheorie zusammengehören.

Viel Spass beim Weiterlernen.

9. März, 2014
von ltcmdrdata
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Gedanken zu Change

Weil es diese Woche ein tragendes Thema war. Hier ein wunderbarer Gedanke zum Thema Change:

“People don’t mind being challenged to do better if they know the request is coming from a caring heart.”
— Ken Blanchard

Spannend ist auch immer wieder, wie sich die operative, taktische und strategische Ebene unterschiedlich bewegen. Wie Aktionen von Ende Jahr, erst jetzt ihre Wirkung zeigen. Wie Aktionen von letzter Woche schon jetzt zurückkommen. Faszinierend ist auch wie banal “Tit for Tat” sein kann. Und wie komplex es sein kann, wenn Tit for Tat und Gewohnheitsrecht aufeinander treffen. Die Achse ist: “Warum werden wir jetzt für etwas bestraft, dass wir schon immer so gemacht haben?”. Die Antwort ist einfach: “Neue Spielregeln, neue Mitspieler”. Und die verhalten sich gemäss Tit for Tat absolut berechenbar.

1. März, 2014
von ltcmdrdata
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Das Wort zum Sonntag: Parotitis

Die Parotitis ist eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse welche durch mangelnde Kautätigkeit und dadurch fehlenden Speichelfluss wird eine Ansiedlung von Streptokokken oder Staphylokokken begünstigt.

Anfangs weiche, sehr bald aber verhärtete und schmerzhafte Schwellung in der Parotisregion. Aus dem Ausführungsgang entleert sich flockiges, später trübes und eitriges Sekret. Körpertemperatur meistens erhöht. Die Krankheit tritt meistens nur im Zusammenhang mit anderen Beschwerden auf.

Neben der oben beschriebenen eitrigen Parotits gibt es auch die Parotitis epidemica, die besser unter dem Namen Mumps bekannt ist. So jetzt wisst Ihr also, was die Ursache vom Mumps sein kann.