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Das Wort zum Sonntag: Innovationsmanagement

Innovation bedeutet wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Das Wort ist von den lateinischen Begriffen novus „neu“ und innovatio „etwas neu Schaffendes“ abgeleitet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff unspezifisch im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Management ist die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen in Organisationen.

Innovationsmanagement ist  auf die Verwertung von Ideen ausgerichtet. Innovationsmanagement beschäftigt sich nicht ausschliesslich mit der Umsetzung von neuen Ideen. Normalerweise läuft Innovationsmanagement wie folgt ab:

  1. Impulsphase: Beobachtung von Trends, Identifikation zukunftsweisender Technologien
  2. Bewertungsphase: Tauglichkeit für die jeweilige Branche
  3. Technologietransfer: Projekt geht in Serie

Selbstverständlich steht es jeder Firma frei, das Innovationsmanagement durchzuführen und zu planen, wie sie will. Mir bleibt die Frage, ob „Erneuerung“ und „systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen“ wirklich zusammen vorkommen können. Hier scheint es einen Widerspruch in sich zu geben. Wer kann sich schon gemäss Plan erneuern? Wer kann schon etwas Neues erfinden, wenn er dabei nur systematisch vorgeht? Und wie soll Kreativität in einem solchen Umfeld sichergestellt werden?

So viele Fragen und sowenige Antworten. Ein spannendes Thema auf jeden Fall. Vor allem jetzt wo Innvoation der Rezesion begegnen soll. Versucht doch mal mit Euren Liebsten Innovation- und Management davon gleichzeitig durchzuführen. Es wird sicher lustig.

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