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Das Shruti (श्रुति, śruti, wörtl.: „das Gehörte“) bezeichnen die die zeitlose Offenbarung. Damit wird im Hinduismus auch die Tatsache beschrieben, dass die Texte mit dem höchsten Stellenwert, die gehörten Texte sind. Hören ist wichter als Niederschreiben.

Im übertragenen Sinne und ganz im Geist dieses und jenes Beitrags, passt der Gedankengang sehr genau. Nur wer genau zuhört, erfährt was der Andere wünscht. Nur wer hört, kann verstehen, was sie verändert. Wer dem Shruti folgt, der kann in Projekten zum Beispiel erfahren, was die Stakeholder fühlen.

Problematisch ist die Methode, wenn an Stelle von Interaktion, Stille tritt, dann wird der Raum für Interpretation sehr gross, dann nützt das Zuhören wenig. Dann hilft nur das Vertrauen in das widererstarken der Interaktion. Oder wie die Acapickles schon gesagt haben:

Wenn jemand 50% spricht, dann muss auch jemand 50% zuhören, sonst geht es ja nicht auf. Weil wenn jemand 90% spricht, bleiben dem Anderen nur noch 10% zum Zuhören.

Ich denke es würd uns allen gut anstehen von Zeit zu Zeit mehr „Shruti“ zu haben und damit sicherzustellen, dass man auch hört, was einem das Gegenüber sagen will.

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