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2018 war

Schon wieder Zeit für einen Rückblick. Wer die Zusammenfassung haben will: 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 20112012, 2013, 2014 , 2015, 2016 und 2017. Und natürlich auch alle Ausblicke und Erwartungen an 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 und bald 2019.

… grundsätzlich: Ein anspruchsvolles und sehr erfüllendes Jahr. Ich habe die 50zig geschafft. Das Jahr hat mir aber vor allem auch viel Reisezeit gegeben. Die Antarktis hat mir gezeigt, wie schön die Welt sein kann. Und wie kurz unsere Zeit auf diesem Planeten doch ist. Und auch was für Fragen Schlafsäcke stellen können. Dann waren da noch die Ausflüge nach Bordeaux, New York und Florida. Und schnell mal gut 4000 Motorrad Kilometer gemacht, sei es beim Granit Ride oder bei einem Ausflug in die Vogesen. Das Motorrad hat viel zu meiner Zufriedenheit beigetragen.

Das Gewicht ist trotz hohem Stress stabil geblieben. Gut zu wissen, dass ich es jetzt steuern kann. Und nächstes Jahr sollte es noch ein wenig mehr weniger werden.

… im Geschäft: Schon früh im Jahr war mir klar, dass es nicht so laufen würde, wie geplant. Auf der einen Seite, waren da technische Beschränkungen, die wir spät wahrgenommen haben, zweitens hatte der Plan einen entscheidenden Schwachpunkt: Zwei grosse Liefermomente, die fest zusammenhängen.

Weiss ich eigentlich alles. Aber da war sie nun Operation Market Garden oder die Brücke von Arnheim. Wir werden die Ersten sein, die den Termin verpassen. Das haben wir dann auch. Eigentlich haben wir das zweite Landungsfenster geschafft. Schön, dass das Unternehmen an mir lernen darf. Und das ich mit einem guten Kollegen auch wieder lernen durfte, was geht und was noch nicht geht.

Bleibt mir die Frage, ob ich eine andere Planung in Betracht gezogen hätte? Ehrlicherweise Nein. Der Plan war der Richtige und noch wichtiger er wurde Richtig umgesetzt. Das ich jetzt wieder weiss, wie man eine Performance Task Force führt, hilft mir Retrospektive noch besser zu verstehen, was geht und was nicht.

Übrigens hatte ich 5 Jahre Jubiläum im Geschäft. Es bleibt das verflixte Jahr. Das man mir einen „Notfall-Fresskorb“ geschenkt hat finde ich unangemessen. Ganz viele Menschen, wissen wie einfach ich zufrieden zustellen wäre. Und Einige werden es wohl nie lernen. Das mir die dazugehörigen Ferientage als Ferien Stunden eingetragen wurden, war dann nur noch ein Sahnehäubchen.

…für mich: War es privat ein sehr gutes Jahr. Es hat mir zeitweise sehr viel mehr Leiden geschaffen als Leidenschaft und Spass gegeben. Meine Diva hat als Opernhaus-Direktor gelitten in diesem Change Prozess. Zu viel gigirhi-gigirhi ist gelaufen, zu viel wurde übereinander aber nicht miteinander geredet und häufiger haben wir Schuldige gesucht

Ich habe einen Fehler jetzt zum zweiten Mal wiederholt. Wobei ich jetzt sehr hart mit mir bin, eigentlich sehe ich ein vergleichbares Resultat bei ganz anderem Vorgehen. Einen Unterschied habe ich auf jeden Fall gemacht. Und das Wir habe ich weiterentwickelt.

… für meine Umwelt: Vieles was im Manifest für menschliche Führung steht, konnte ich immer wieder ein- und umsetzen. So viel mehr zu lachen, so viel mehr zu bewegen. Für mich wohl das schönste Kompliment 2018 war: „Ich lerne von den Besten“. Ich sage: „Danke, ich arbeite gerne mit den Besten“. 

Liebes 2018, Danke für alle Veränderungen, die Du mir geschenkt hast. Du hast mir gezeigt, wie es ist, wenn Pläne auf Realitäten stossen und wenig nach Plan läuft, aber ganz viel anderes läuft.

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