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Das Wort zum Sonntag: WilliWötti

WilliWötti (Zusammengesetzt aus dem Schweizerdeutschen willi und wötti, Übersetzt will und möchte ich). Das Wort beschreibt in der Ostschweiz, wenn jemand nur Wünsche hat, aber nichts dafür tut, dass ihm diese auch erfüllt werden sollen.

Die Rezeption des Wortes liegt immer im Auge des Betrachters. In meinem Idiom gibt es auch noch einen anderen Begriff dafür: Dä Foifer und’s Weggli. Mit WilliWötti wird dem Empfänger aber erklärt, dass er eine rote Linie bereits überschritten hat und es Zeit ist, sich an die Gepflogenheiten anzupassen, da ansonsten Strafen drohen.

Das Wort wird eigentlich erst verwendet, wenn andere Hinweise nichts gebracht haben. Mir gefällt es. Es hat genügend I’s, damit es wirklich ein Schweizer Wort ist. Es hat genügend Doppelbuchstaben und es sagt in einem Wort mehr als genug.

 

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