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Das Wort zum Sonntag: Salutogenese

Die Salutogenese (aus dem lateinischen: salus – Wohlbefinden und griechisch: γένεσις, génesis „Gesundwerdung“) ist ein Resilienz-Modell, das die kognitiven Bewältigungsstrategien zur Abwendung von Gesundheitsrisiken betont.

Salutogenese ist das Gegenstück zur Pathogenese. Liegt bei der Pathogenese der Fokus auf der Krankheit, interessieren sich Vertreter der Salutogenese für den Ursprung von Gesundheit. Es wird versucht die Gesundheit positiv zu definieren; Ausgangspunkt ist dabei die Frage „Was lässt den Menschen gesund bleiben?“ Dabei stehen drei Themenbereiche im Mittelpunkt:

  1. Verstehbarkeit.
    Die für unser Leben gerade relevanten Dinge sind strukturiert, vorhersehbar und erklärbar.
  2. Handhabbarkeit,
    Uns stehen die Ressourcen zur Verfügung, um den Anforderungen an uns zu begegnen.
  3. Sinnhaftigkeit,
    Diese Anforderungen sind Herausforderungen, die Anstrengung und Engagement lohnen. Das ist der wichtigste der drei Faktoren.

Durch Fragen nach diesen drei Punkten, kann man sich auf seine Stärken konzentrieren. Gesundheit steht dann im Mittelpunkt. Wer sein Leben versteht und die Strukturen wahrnehmen kann, wer überzeugt ist, dass Schwierigkeiten lösbar sind und wer das Leben als sinnvoll empfidet, der wird Probleme als Herausforderung sehen. Wie man das bei der Arbeit am besten kann, steht hier. Und was es mit Selbstbewusstsein auf sich hat, steht hier.

Übrigens wer viele Ressourcen hat, der kann sich auch vielen Stressoren stellen. Es geht um das Gleichgewicht der Kräfte, nicht um die Minimierung der Stressoren. Darum ist es wichtig, dass man sich der Ressourcen bewusst ist und nicht nur der Schmerzen. Im Mittelpunkt stehen dabei

  • Stimmigkeit und Kohärenz
  • Attraktive Gesundheitsziele
  • Ressourcen
  • Subjekt und Subjektives Norm
  • Systemische Selbstregulation
  • Entwicklung und Evolution
  • Mehrere Möglichkeiten: sowohl – als auch

Viel Spass beim Erforschen von Gesundheit!

 

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