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Das Wort zum Sonntag: Kurvengrenzgeschwindigkeit

Kurvengrenzgeschwindigkeit, diese beschreibt für das Befahren einer definierten Kurve, die Fahrgeschwindigkeit, mit der dem Seitenkraftpottential entgegen gewirkt werden kann.

Wird diese Kurvengrenzgeschwindigkeit überschritten, kann das Fahrzeug dem Radius nicht mehr folgen und verlässt die Fahrbahn, sofern der Fahrer nicht die Geschwindigkeit reduziert. Bei glatter Fahrbahn gehört dieses Verhalten zum Erfahrungshorizont von Normalfahrern.

Typische maximale Querbeschleunigungen  betragen auf trockener Fahrbahn zwischen 8 m/s2 und 10 m/s2. Nebenbei sollte man auch den Kurvenpunkt richtig „anzielen“, dann klappt ziemlich alles wunderbar. Bei unterschiedlichen Wetterbedingungen sinkt der Wert auf bis zu 4 m/s2.

Wer also in einer Kurve die Herrschaft über sein Fahrzeug verliert, sollte eines nicht tun: bestreiten, dass er zu schnell gefahren ist. Noch peinlicher ist die Behauptung, das Ganze sei bloss einer Unachtsamkeit zuzuschreiben.

Ein seine Fahrkünste überschätzender Beschuldigter, der einmal vor Gericht von Unachtsamkeit sprach, musste sich sagen lassen, selbst der Formel-1-Weltmeister hätte keine Chance gehabt, zu vermeiden, dass sein Auto oder Motorrad die Fahrspur verlässt.

Also seid Vorsichtig und lieber einmal zu langsam, als einmal zu schnell.

 

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