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Ich – Welt: Der grosse Plan

Da ist sie wieder die Frage. Was ist unser Plan? Oder besser was ist unsere Vision? Heute hat man Visionen. Hättest Du das früher gesagt, wärst Du eingesperrt worden. Hier ein gutes Beispiel einer solchen Vision. Und die Unterschiede zwischen Vision, Mission und Leitbild kann man hier nachlesen.

Die Frage, was machen wir den jetzt mit dem Wissen um das Ziel? Was machen wir eigentlich mit dem Wissen um langfristige Ziele? Und wie erreichen wir diese? Brauchen wir überhaupt Ziele? Und wen Ja, welche? Und wie viele Pläne brauchen wir?

Über Planung schreibe ich ja regelmässig. Sei es nun über den „Plan im Plan im Plan“ oder über den „Plan B„. Immer geht es darum Ziele zu erreichen. Ziele die eher kurzfristiger Natur sind. Also alles im Bereich von 12 bis 18 Monaten. Warum glaube ich nun, dass es einen grossen Plan braucht? Vision ist für mich die Beschreibung der langfristigen Ziele, welche wir erreichen wollen. Langfristig bedeutet für mich eine Zeitspanne von 3 bis 5 Jahren. In diesem Zeitraum soll etwas erreicht werden. Da ich in der Informatik tätig bin, bedeutet dies meistens eine Transformation bei uns selber und dann im Geschäft, welchem wir Strom und Wasser liefern. Folgende Aussage fasst meinen Glauben an Transformation gut zusammen:

Cultural transformation begins with the personal transformation of the leaders. Organisations don’t transform. People do.
Richard Barrett

Ganz wichtig: „People Do“. Wie heisst es doch so schön: Kultur verspeist Strategie zum Frühstück. Kultur und Prozess sind die Umsetzungselemente der Vision. Vision beschreibt ja nur das Ziel, der grosse Plan beschreibt den Weg dazu. Er besteht aus Erfahrungen, Ideen, Optionen und Gefühlen. Er gibt mir die Sicherheit zu prüfen ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Den richtigen Weg vergleiche ich ein wenig mit einer Pilgerreise über viele Kilometer. Auch dort ist die Vision klar und der Weg das Ziel. Im Geschäftsleben kann der Weg übrigens nie das alleinige Ziel sein. Weil wenn der Weg das Ziel ist, wo soll man dann ankommen? Der grosse Plan ist also meine Karte für diesen Weg durch ein neues Land, das ich noch nicht kenne. Damit Leute wissen, wo die Reise hingeht, ist es wichtig so viel wie möglich dieses Plans zu teilen. Zu teilen zum richtigen Zeitpunkt. Zu früh und die Wirkung verpufft, zu spät und wir haben zu viele Umwege gemacht. Und ab und zu muss man eine Wegstrecke auch mehrfach gehen, bis man sie passieren kann.

Wichtig ist vielleicht auch noch die Anmerkung, dass es einen Unterschied gibt zwischen Transformation und Change. Beim Change kennt man das Resultat sehr genau und kann den Prozess steuern, bei einer Transformation, hat man nur eine Idee des Ziels und die Mitstreiter bestimmen das Resultat. Es gilt also Erreichtes durch Erwartetes! Immerhin steuere ich die Erwartung.

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