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Das Wort zum Sonntag: Epikurs Paradox

Epikurs Paradox: Bereits in der Antike hat Epikur von Samos (um 300 v. Chr.) die Ungereimtheit zwischen den beiden Eigenschaften Güte und Allmacht dargelegt, indem er – mit Blick auf das Leid in der Welt – feststellt: „Entweder ist Gott gut – dann ist er nicht allmächtig. Oder er ist allmächtig – dann ist er nicht gut.“

Paradoxe wurden hier schon mehrfach besprochen, zuerst der Grundsatz und dann auch Spezialfälle, wie Dominick Dunne. Hier schauen wir ein Paradox von Epikur (griechisch Ἐπίκουρος, Epíkouros; * um 341 v. Chr. auf Samos; † 271 oder 270 vor Christus in Athen) an. Er war ein griechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus. Diese philosophische Schule hat durch die von Epikur entwickelte hedonistische Lehre seit ihren Anfängen zwischen Anhängern und Gegnern polarisierend gewirkt. Sie war und ist durch ein verbreitetes Missverständnis des epikureischen Lustbegriffs Fehldeutungen ausgesetzt. Und trotzdem bleiben dank ihm Fragen zu Gott, welche

Eine Zusammenfassung des epikurischen Paradox:

Wenn Gott gewillt ist, Übel zu verhindern, aber nicht in der Lage dazu, dann ist er nicht allmächtig.
Wenn er in der Lage ist aber nicht bereit, dann ist er böswillig.
Wenn er in der Lage und bereit, woher kommt dann das böse?
Wenn Er weder in der Lage noch willens ist.Und warum ihn Gott nennen?

Paradoxe sind immer wunderbar, um auch Dinge im Geschäft zu beschrieben. Es gibt Widersprüche und man kann sie akzeptieren oder auch in einem Paradox hinterfragen, aber sie bleiben real. Also geht damit um und entscheidet Euch, was ihr glauben wollt.

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