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Das Wort zum Sonntag: Karma

Karma (im Sanskrit: कर्म , zu Deutsch: Wirken) bezeichnet eine Glaubenskonstruktion, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden und die Folge ist auch nicht monokausal an die Handlung geknüpft, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.

Letzthin hat sich Pony M. über ihr Karma ausgelassen mit dem Satz: „Gestern fand das Karma wieder einmal, es sei nun Zeit für einen Arschlochtag.“ Spannende Ansicht zu seinem Karma hat sie darin geäussert. Gemäss anderen Quellen beschreibt Karma, dass jede Ursache eine Wirkung hat  und jede Wirkung eine Ursache hat. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum Ausgangspunkt respektive zum Erstellenden zurückkehrt.Die Wirkung entspricht der Ursache in Qualität und Quantität. Gleiches muss Gleiches erzeugen. Wer daran schrauben will, findet mehr unter Operante Konditionierung.

In Sprichworten und Glaubensbüchern aller Kulturen findet sich das Karama eigentlich an, meistens durch „Tue Gutes und Dir wird Gutes getan„. In der Bibel finden wir unter Johannes 5.29: „..werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens..“. Im Buddismus finden wir als Leitsatz: „Tue Gutes und Dir wird Gutes widerfahren“ und in Sure 28, Vers 77 des Koran finden wir: „…und tue Gutes, wie Allah dir Gutes getan hat; und begehre nicht Unheil auf Erden …“

Aber wie gesagt, wer Gutes tut, dem wird Gutes getan und ansonsten bin ich ganz bei Pony M. Es gibt so Tage, wo das Karma nicht will und die sind dann halt Streichresultate.

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