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Das Wort zum Sonntag: Mondänpop

Das Wort zum Sonntag hat mit diesem Konzertbesuch zu tun.

Der Mondänpop bezeichnet einen Mischung aus Pop, Rock und Chanson dar, wobei die Texte mal derb, mal melodramatisch, mal erotisch, mal provozierend, mal gefühlvoll sind. Musik zwischen melancholisch-leise und schrillschräg-frivol. Das alles ist glamouröser Mondänpop.

Bestes Beispiel für glamourösen Mondänpop ist Rosenstolz. Eine deutsche Musikgruppe aus Berlin, die sich um die aus Ost-Berlin stammende Sängerin AnNa R und den in Westdeutschland aufgewachsenen Songschreiber und Sänger Peter Plate gebildet hat. Und was sagen Rosenstolz darüber:

„Damit schneidet man den Leuten so schön das Wort ab“, befindet die Prinzipalin über das Wesen des Begriffes „Mondänpop“. Eigentlich von einer Journalistin erfunden, die angesichts eines Fotos mit Hut „Gott, ist die AnNa mondän!“ ausrief, entwickelte es sich zum willkommenen Schubladen-Terminus für die zwei von Rosenstolz.

Und für mich ist diese Art Musik vor allem: Texte die einem Spass machen, zum Mitsingen und Mitdenken anregen. Leise Musik für stille Momente und grosse laute Musik für starke Momente im Leben. Alles was man braucht und sich einem trotzdem nie aufdrängt.

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