Als Agonist (griechisch αγωνιστής, agonistís – der Tätige, Handelnde, Führende) wird in der Pharmakologie eine Substanz (Ligand) bezeichnet, die durch Besetzung eines Rezeptors die Signaltransduktion in der zugehörigen Zelle aktiviert.
Ein Agonist kann sowohl eine körpereigene Substanz sein als auch eine körperfremde Verbindung, die einen bestimmten Botenstoff in seiner Wirkung zulassen, verändern oder unterdrücken. Chemische Verbindungen, die sich an einen Rezeptor binden, diesen aber nicht aktivieren, bezeichnet man dagegen als Antagonist. Nur damit das auch gleich mal gesagt ist.
Es gibt verschiedene Arten von Agonisten: Volle und partielle. Wobei die Partiellen sich nur in der Durchschlagskraft der Wirkung gegenüber den Vollen unterschiedlich verhalten. Es gibt auch inverse Agonisten, die zur Inaktivierung eines spontan-aktiven Rezeptors führen.
Und was Agnostik ist, erfahren wir dann am nächsten Wochenende.
Nomophobie (im Angelsächsischen Raum Nomophobia) ist ein Kunstwort das für “No Mobile Phone – Phobia“, wörtlich übersetzt: “Kein-Handy-Angst”. Als Nomophobie bezeichnet man die Angst, mobil unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.
Eine Studie in Grossbritannien ergab, dass etwa die Hälfte aller britischen Handynutzer von Nomophobie betroffen sind. Dies trifft vor allem Männer im mittleren Alter, welche via Blackberry und/oder Smartphone mit ihrem globalen Unternehmen verbunden sind. Seit es nur noch wenige Zeitzonen gibt, wo man einen weltweiten Call (Asien, Amerika und Europa) durchführen kann, muss man(n) immer und überall erreichbar sein, sonst könnte man(n) etwas verpassen.
Dieser Trend wird an uns vorbeiziehen. Sobald wir Beratungsstellen für alle Betroffenen eingerichtet haben. Sichergestellt haben, dass die Feminisierung der Gesellschaft nicht zu schnell fortschreitet. Weil Frauen bei diesem Spiel seltener mitmachen. Warum sollten sie. Wirklich wichtig ist nur, wer nicht immer erreichbar ist. Jeder andere ist ersetzbar.
Also Euch viel Spass, wenn Ihr Euch Eurer Nomophobie hingebt. Oder wenn ihr wieder mal jemanden dabei beobachtet, wie er/sie/es verstohlen auf’s Handy gucken muss.
Tramal ist der Name eines Medikaments, welches auf dem Wirkstoff Tramadol basiert. Es ist ein vollsynthetischer Arzneistoff aus der Gruppe der Opioide und wird zur Behandlung mässig starker bis starker Schmerzen verwendet. Zum Beispiel gebrochener Rippen und Handgelenke.
Tramadol ist ein Hemmer der Rezeptoren im Nervengewebe. Die Dämpfung der Schmerzwahrnehmung wird daher auch durch andere Mechanismen vermittelt: durch Hemmung der Wiederaufnahme von Noradrenalin in das Neuron und die Verstärkung der Serotonin-Freisetzung. Dieser Wirkmechanismus erklärt auch die leicht antidepressive und anxiolytische Wirkung, die bei einer Schmerztherapie nicht unerwünscht ist. Das vermehrte Auftreten von Übelkeit als unerwünschte Wirkung wird auch durch die verstärkte Serotonin-Freisetzung erklärt.
Danke Wiki
Dieses Mittel habe ich jetzt genommen und immer wenn ich von Drogenkonsum gesprochen habe, wurde ich ausgelacht. Das Zeug hat immer hin einen Zehntel der Wirkung von Morphium. Mir hat es sehr geholfen, meine Rippen nicht immer zu spüren und dem Handgelenk wohl auch. Auch dem Wort zum Sonntag hat es geholfen. In obigem Text hat es so viele spannende und neue Worte, die ich nachschauen musste, dass ich ganz viele neue Texte habe.
Unter Hegemonie (von altgriechisch: ἡγεμών hēgemon „Führer“) versteht man die Vorherrschaft oder Überlegenheit einer Institution, eines Staates, einer Organisation oder eines ähnlichen Akteurs in politischer, militärischer, wirtschaftlicher, religiöser und/oder kultureller Hinsicht.
Gegenüber einem Hegemon, dem Machthaber in der Hegemonie haben andere Akteure nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihre eigenen Vorstellungen und Interessen praktisch durchzusetzen. Die theoretische/juristische Möglichkeit dazu mag zwar gegeben sein, doch die Umsetzung scheitert meist an den Einflussmöglichkeiten und der Übermacht des Hegemons.
Spannende Situation so eine Hegemonie. Vor allem, wenn man nicht der Hegemon ist, sondern sich auf Seiten der Guerilla durchs Leben schlägt. Da ist es gut zu wissen, dass keine Dynastie länger als 3 Generationen überlebt hat. Somit sind also Hegemonen Grenzen gesetzt. Für das Arbeiten mit ihnen gibt es neben der Möglichkeit der Guerilla beizutreten, nur noch die Möglichkeit der Unterwerfung. Das kann dann sehr weit gehen. Und auch eine interessante Spielform sein.
Jetzt können alle unterdrückten Männer ihren Hegemonen die Meinung sagen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie gleich bestraft werden.
Hakuna Matata ist ein Spruch aus der afrikanischen Sprache Swahili, der wörtlich übersetzt „Es gibt keine“ (hakuna) Schwierigkeiten (matata) heisst.
Der Spruch ist besonders durch den Zeichentrickfilm “Der König der Löwen“ und die anschliessende Zeichentrickserie “Abenteuer mit Timon und Pumbaa” berühmt geworden. Nachdem ich letzte Woche so viele neue lateinische Worte lernen durfte, ist das wohl das passende Moto für diese Woche. Es hätte ja alles noch viel Schlimmer sein können.
Ansonsten muss es wohl auch mit der Tatsache zu tun haben, dass ich viel mehr TV gucken kann, als sonst. Da sind mir Timon und Pumbaa wieder begegnet und auch das Hakuna Matata. Das einzige Problem ist, dass ich wegen der Rippen nicht wirklich lachen kann.
Es ist so ein wenig wie Folter, wenn ich intensiv lache. Aber auch dann hilft: Hakuna Matata!
Den gleichen Gedanken habe ich auch im Zusammenhang mit meinem neusten Gadget: iPad. Ein lustiges Spielzeug, da fällt mir doch gleich wieder der Pad in Star Trek Next Generation ein. Das Teil macht Spass und wenn mal was nicht geht: Hakuna Matata.
Warum das WoS fehlt:
- Distale intraartikuläre Radiusfraktur mit metaphysär plurifragmentärer Zertrümmerung rechts (AO 23-C1.3)
- Rippenserienfraktur links Costae 4-7
- Oberarmkontusion links
- Kniekontusion links
So beschreibt es der Spital. Ich würde festhalten: Bin vom Motorrad gefallen, habe mir 4 Rippen und ein Handgelenk gebrochen. War fast eine Woche im Spital und bin jetzt wieder zu Hause. Darum anstelle eines WoS, hier so viele schöne Worte.
Smörgåsbord ist ein schwedisches Buffet, das in Gaststätten und bei privaten Feierlichkeiten angeboten wird. Das Wort von smörgås „Butterbrot“ und bord „Tisch“, wobei der Wortursprung von smörgås (wörtlich Buttergans) aus der Zeit stammt, wo noch selbst gebuttert wurde. Die Butterflocken, die beim Buttern an die Oberfläche stiegen, glichen weissen Gänsen (gås).
Das Buffet besteht aus kalten und warmen Speisen. Die Gäste bedienen sich selbst. Und immer wieder. Ein traditionelles Smörgåsbord beginnt kalten Fischen, verschiedenen Arten Lachs, eingelegten und geräucherten Fischen. Danach folgen kleine warme Speisen. Darunter vor allem die wunderbaren Fleischbällchen, dazu Würste und Kartoffeln. Danach folgt Aufschnitt, mit Brot und Butter. Danach gibt es noch einmal Käse und Cracker. Und wie jedes gute Buffet gibt es einen umfassende Nachtisch. Man wählt zwischen Früchten und Süssem.
Wichtig ist genügend Zeit mitzubringen. Es geht um die guten Gespräche und immer wieder um den Besuch am Buffet. Am Ende nach einem Aquavit steht man auf und kann den Rest des Abends bestreiten.
Wer das ausprobieren will, kann das noch bis Ende September im Hauptbahnhof tun.
Als Eukaryoten oder Eukaryonten (Eukaryota; von altgriechisch εὖ eu „gut“, „echt“ und κάρυον karyon „Nuss“, „Kern“) werden alle Lebewesen mit Zellkern und Zellmembran zusammengefasst. Danke Wiki.
Und was uns Wiki sonst noch wichtiges dazu zu sagen hat: Zusätzlich haben Eukaryoten mehrere Chromosomen, was sie von Prokaryoten unterscheidet. Eukaryoten entwickeln sich immer aus zellkernhaltigen Ausgangszellen (Zygoten, Sporen). Alle anderen zellulären Lebewesen, die keinen echten Zellkern besitzen, Archaeen (Archaea) und Bakterien (Bacteria), darunter die Cyanobakterien (Cyanobacteria), werden als Prokaryoten bezeichnet.
Und wo mir das Wort begegnet ist? Auf der letzten Seite des ersten Bund vom Tages-Anzeiger. Ich muss schon sagen. Ein wunderschönes Wort. Leider wurde es nur ungenau erklärt. Also konnte ich nicht anders als ein wenig Forschung zu betreiben. Ach ja, wegen der Forschung war das Wort ja im Tages-Anzeiger. Es gibt einen Forscherpreis von 500’000 Euro, den man erhalten kann. Und eine Forscherin der Uni Zürich hat ihn erhalten.
Das Geld bekommt man aber nur, wenn man dann auch seinen Forschungsstandort wechselt. Ansonsten ist es nichts mit dem Geld. Auch spannend. So werden also Forscher motiviert. Verglichen mit Menschen aus der Finanzdienstleistungsbranche ist das noch eher Kostengünstig.
Also viel Spass beim Spielen mit den Eukaryoten und geniesst die Wärme.
Eine Muse (griechisch Μούσα) ist eine Person, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert. Oft sind Museen Frauen im Umfeld von Künstlern.
Vor gut einer Woche, hat mich eine Dame als ihre Muse bezeichnet. Das hat mich natürlich sehr geehrt. Der Gedanke nackt vor ihr auf dem Tisch zu liegen, hat es mir schon ein wenig angetan.
Musen werden seit der Antike als göttliche oder genialische Inspirationsquelle für Künstler genannt (Musenkuss; von der Muse geküsst). Ursprung ist die antike Vorstellung, dass Ideen (das Denken) nicht selbst entwickelt, sondern von Göttern (oder eben Musen) von aussen eingegeben werden.
Vielleicht hätte ich mein Bild von Museen nicht nur aus klassischen Bildern gewinnen sollen. Diese eher wohl geformten Rubensfrauen. Ich denke da würde ich auf jeden Fall gut passen. Also, was den Rubens betrifft.
Ich denke aber schon, dass jeder/jede eine Muse oder einen oder mehrere Gesprächspartner benötigt um das Leben zu teilen und zu erzählen. Und ab und zu einen Musenkuss zu erhalten hat sicher seinen Reiz.
Viel Spass mit Eurer Muse!
Die Wörter Anachronismus und anachronistisch gehen auf griechische Wurzeln zurück und heissen wörtlich übersetzt gegen die Zeit. Damit sind unzeitgemässe Ansichten gemeint oder Dinge und Begriffe, die fälschlicherweise einer Epoche zugehörig dargestellt werden, in der sie nicht mehr oder noch nicht existieren, oder die ihre Existenzberechtigung verloren haben. Verwendet werden diese Begriffe auch im Sinne von nicht mehr zeitgemäss.
Anachronismen in meinem Berufsfeld sind zum Beispiel: Schiefertafeln oder andere wertvolle Errungenschaften der Neusteinzeit. Heute heissen solche Teile: iPad oder EBook. Selbstverständlich gibt es immer wieder die Möglichkeit einer Renaissance von Anachronismen. Gute Beispiele dafür finden sich in der Mode. Momentan sind die 80ziger wieder in. Leggins und Haremshosen. Ob wir damit das wirklich wichtige aus der Zeit gerettet haben.
Auch sonst ist ein Anachronismus der besonderen Art im Gang: Der Sommer hat sich zurückgemeldet und scheint uns mehr als eine Woche erhalten zu bleiben. Das ist wohl das Beste was uns passieren kann. Heisse Fussballspiele, auch eher eine Seltenheit und ein heisser trockener Sommer.
Euch allen viel Spass und vergesst nicht, dass Eure Partner nie Anachronismen sein können.
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