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Archiv für die Kategorie ‘Arbeit’

Das Wort zum Sonntag: Nomophobie

28. August 2010 Keine Kommentare

Nomophobie (im Angelsächsischen Raum Nomophobia) ist ein Kunstwort das für “No Mobile Phone – Phobia“, wörtlich übersetzt: “Kein-Handy-Angst”. Als Nomophobie bezeichnet man die Angst, mobil unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.

Eine Studie in Grossbritannien ergab, dass etwa die Hälfte aller britischen Handynutzer von Nomophobie betroffen sind. Dies trifft vor allem Männer im mittleren Alter, welche via Blackberry und/oder Smartphone mit ihrem globalen Unternehmen verbunden sind. Seit es nur noch wenige Zeitzonen gibt, wo man einen weltweiten Call (Asien, Amerika und Europa) durchführen kann, muss man(n) immer und überall erreichbar sein, sonst könnte man(n) etwas verpassen.

Dieser Trend wird an uns vorbeiziehen. Sobald wir Beratungsstellen für alle Betroffenen eingerichtet haben. Sichergestellt haben, dass die Feminisierung der Gesellschaft nicht zu schnell fortschreitet. Weil Frauen bei diesem Spiel seltener mitmachen. Warum sollten sie. Wirklich wichtig ist nur, wer nicht immer erreichbar ist. Jeder andere ist ersetzbar.

Also Euch viel Spass, wenn Ihr Euch Eurer Nomophobie hingebt. Oder wenn ihr wieder mal jemanden dabei beobachtet, wie er/sie/es verstohlen auf’s Handy gucken muss.

Sabaticals

25. August 2010 Keine Kommentare

Während ich in meinem Sabatical zu einem neuen Motorrad und kurz darauf einem Unfall gekommen bin, laufen andere durch die Schweiz. Ich geniesse die Bilder bei schweizdiagonal.ch und auch die Berichte über die kleinen und grossen Ereignisse.

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Ein Lob der ganz besonderen Art

7. Juni 2010 Keine Kommentare

Hier ein Auszug aus einem Lob, das mich gefreut hat. Wir haben an diesem Anlass zum ersten Mal eine Präsentation gemacht und nicht nur Text in PowerPoint:

Ich wollte aber nicht umhin, Dir noch zu Deinem Auftritt am kürzlichen Mgr-Mtg zu gratulieren – das hat motiviert. Ausdruckstark, beispielreich, souverän, witzig, und trotz der lockeren Form durch’s Band inhaltlich relevant & wertvoll. Rundwegs sinnstiftend und spass-streuend: Hoffentlich bald mal wieder!

Vielen Dank! Ich habe mich sehr darüber gefreut. Auch wenn ich mit der Person, die mich hier lobt gar nichts anfangen kann. Bei Belbin würde man jetzt von der Bipolarität zwischen Shaper und Plant sprechen. Auf jeden Fall haben wir uns in einem Moment unserer gemeinsamen Reise gut gefühlt zusammen.

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Out of Offices ….

3. Juni 2010 Keine Kommentare

Es ist schön, wenn ein gut geschriebener “Out of Office” etwas bewirkt:

PS to use the colourful pictures that he usually adopts in his out-of-office replies, I am starting to consider the intervention of the Inquisition from the 15th century with Stewart in the role of the heretic or in alternative asking the intervention of an exorcist. :-) )

Es geht schliesslich nichts über blühende Fantasie!

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The worst job in the world

2. Juni 2010 Keine Kommentare

Zwischen den Engagementen hat man ja mehr Zeit. Und heute bin ich auf die folgende “Job Offer” gestossen. Wunderbar!

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Mission accomplished – Oder eine Rede die ich nicht halten musste

31. Mai 2010 Keine Kommentare

Wenn man so von einem Engagement zum Nächsten wechselt, dann darf man ja auch immer wieder Reden halten. Ein spannender Moment. Schwierig in sich. Ich habe mich immerhin vorbereitet und hatte dann das Glück, die Rede nicht halten zu müssen. Hier der Text, der nie gesprochen wurde, weil es doch einige wissen wollen:

Neben zwei Marketing Menschen etwas sagen zu müssen ist schwierig. Als schüchterner, zurückhaltender und devoter IT Nerd, der ich ja bin,  kann man in dieser Aufgabe fast nur verlieren.

Fast fünf Jahre habe ich hier wieder einmal viel über meinen eigentlichen Traumberuf “Opernhaus Direktor” lernen dürfen. Es gibt aus meiner Sicht keine Unterschiede zwischen einer IT und einem Opernhaus (Herr Perreira möge mir das Nachsehen). Persönlich durfte ich drei Dinge mitnehmen, die ich hier noch einmal erwähnen möchte:

  • Wenn etwas auf der Bühne einfach aussieht, ist das meistens das Resultat von sehr viel Handwerk. Es braucht tägliches Üben, viel Planung und viel guten Willen es jeden Tag immer wieder möglich zu machen. Und es immer wieder ganz einfach aussehen zu lassen.
  • Eine einfache Sprache kann mir helfen, dass ich noch besser verstanden werde. Ich denke aber noch immer, dass es viel netter ist folgendes zu sagen: Die Epigonen werden uns auch dieses Jahr wieder durch ich Falsettieren auffallen, statt die Trittbrettfahrer werden uns wieder anlügen. Und nebenbei bleibt mir wohl die Frage: Welche Oper hat einen einfachen Text?
  • Es braucht viel Vertrauen mit einem Opernhaus Direktor, also mir, zu arbeiten, der den ganzen grossen Plan im Kopf hat, aber nicht allen immer alles dazu erzählt. Dabei ist alles ganz klar, der Plan heisst zuerst Betrieb, jeden Tag, das gleiche Stück, jeden Tag aufs Neue. Dann kommt die Elefantenherde, also alle Grundlagen, die es einfach braucht und dann Paris. Als neustes Stück und spannende Oper mit ein wenig vielen Akten hat es das Zeug zum immer wieder gern gespielten Betrieb.

Fünf Jahre Opernhaus Direktor. Viel gelernt übers Publikum, das Orchester, den Chor, die Gastspiele, die Direktion und all die Diven, die es so gibt. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein braucht es:

  • Leidenschaft, die auch mal Leiden schafft
  • Treibsandtauglichkeit, falls man nur spult und Improvisationsgeschick, sonst kommt man nie ins Ziel
  • Und am meisten wohl die Lust zu Lernen, Probieren und auch zu Spielen

Ich möchte keinen Tag missen, den ich hier erleben durfte. Viele Leute haben mir sehr viel gegeben. Ich konnte viel lernen und ausprobieren. Mit einem Wort: Sie waren die beste Besetzung bis jetzt. Sei es als Zuschauer, Diva, Direktion, Musiker oder Sängerin. Vielen Dank für Ihren Einsatz und das Engagement. All denen, die sich einmal über mich aufgeregt haben, biete ich jetzt Frieden an. Meistens habe ich einen guten Grund gehabt, etwas so zu tun, wie ich es getan habe. Allen die sich weiterhin an mir reiben wollen, bietet sich jetzt meine Projektionsfläche an.

Mit diesen Worten gebe ich das Direktorium nun ab und freue mich auf eine Pause zwischen den Engagementen.

Das wäre es gewesen. Abschiedsworte einer Direktion zwischen Oper und IT.

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Das Wort zum Sonntag: Intelligenzparodist

21. Mai 2010 Keine Kommentare

Der Begriff “Intelligenzparodist” ist ein anderes Wort für einen Angeber, der Intelligenz parodiert, also nachmacht, da er selbst nicht mit genügend Hirnzellen ausgestattet ist.

Es ist immer wieder schön zu sehen, welche Begriffe die Deutsche Sprache so hervorbringt. Unter sprachnudel.de findet man dann diese schönen Beispiele auch aufgelistet. Der obige Begriff hat es mir sehr angetan. Er umschreibt etliche Zustände, die man ab und zu erleben kann in einem einfachen Wort. Und ich denke es ist viel schöner, wenn man jemandem so sagt, als wenn man ihn einen Angeber nennen würde.

Ich denke es gibt etliche Berufe, wo eine solche Bezeichnung auch passen würde, zum Beispiel unsere Bundes-Clown-Gruppe aus Bern. Heute muss man sich zu allem und jedem auf kluge Art äussern können. Das geht eigentlich gar nicht. Wer weiss den schon alles?

Das gleiche gilt übrigens auch für Journalisten, Consultants und andere. Ich denke das Wort zeigt einem aber auch ab und zu auf, dass man wohl wirklich der Hofnarr ist. Was in sich ja auch spannend ist. Nur so darf man Intelligent sein. Wer seine Herrschaft überfordert mit seiner Intelligenz, dem kann es passieren, dass er einen Kopf kürzer ist. Darum hilft es, wenn man sich und seine Intelligenz einfach parodiert.

Also Euch allen viel Spass dabei.

Warum Nachdenken so wichtig ist!

18. Mai 2010 Keine Kommentare

Warum ist Nachdenken so wichtig:

Denke über Deine Arbeit nach. Reflektiere kritisch, was Du tust und wie Du es tust.

Warum wohl? Hier die Antwort: Denken Sie nach über das, was Sie tun und wie Sie es tun. Machen Sie das kritische Hinterfragen Ihrer eigenen Denk- und Arbeitsmuster zum festen Bestandteil Ihres Alltags. Seien Sie kritisch sich selbst und Ihrer Arbeit gegenüber! Gerade unter Zeitdruck und in heiklen Situationen lohnt es sich, inne zu halten und das eigene Denken und Handeln sorgfältig und kritisch zu hinterfragen.

Es lohnt sich auf jeden Fall. Wer sich der eigenen Reflektion aussetzt, kann dadurch viel profitieren. Dies gilt natürlich nur, wenn man nicht zufällig der Allmächtige ist, der keine Fehler macht. Und übrigens auch nicht, wenn sie selber nie Verantwortlich sind. Wenn es immer nur die anderen sind, dann sollten Sie sich eine andere Frage stellen.

Und nur wer sich und anderen Fragen stellt, hat auch die Chance auf eine Antwort. Also viel Spass dabei. Ich geniesse die Zeit zum Nachdenken sehr.

Demut und Bibelzitate

15. Mai 2010 Keine Kommentare

Nachdem ich schon einmal mit einem Bibelzitat zu gange war, hier noch zwei Zitate, die ich nachdenkenswert finde.

Vielmehr liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, dass ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn gross sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig über die Undankbaren und Bösen.

Quelle: Lukas 6, 35

Gemäss unserem Bibelexperten bei der Arbeit liegt viel Kraft in obigem Spruch. Für mich hat er auch etwas Wahres. Auch meine Feinde gehören zu mir. Auch sie haben sich einen Platz in meinem Herzen verdient. Und genau da gehören auch diese Menschen hin. Sie haben mir auch etwas gegeben, auch wenn ich es nicht als positiv erlebt habe. Man soll sich selber nie am nächsten sein, weil

Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.
Quelle: Matthäus 23, 12

Das stimmt auf jeden Fall. Steht aber in krassem Gegensatz zu “Macht macht Sexy“. Es braucht diese Demut. Es braucht diese Einsicht! Was mir noch fehlt ist das Zitat für meine Hauptaufgabe:

Menschen auf ihrem Weg durch die Veränderungen zu begleiten.

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Broadsword calling Danny Boy.

11. Mai 2010 Keine Kommentare

Momentan geniesse ich jede Folge von Dr. Who auf BBC One am Samstag, gegen 19:20 Uhr, meiner Zeit (also CET). In einer Folge kommen Winston Churchill vor und auch die Spitfire. Beim Angriff auf ein Raumschiff, wurde folgender Spruch verwendet:

Broadsword calling Danny Boy.

Dieser Code wurde auch im Film Where eagles dare (Agenten sterben einsam) verwendet. Und auch dort hat er eine wichtige Funktion. Er bestätigt, dass die Agenten nun wissen, wer der Böse ist. Und sie ein Flugzeug benötigen für den Abtransport. Genau so auch bei Dr. Who. Schön so kleine Rückgriffe der Macher von Dr. Who zu sehen. Auch in den anderen Folgen sind sie unerbittlich, mit so kleinen Hinweisen.

Auch für mich beginnt jetzt in meinem Leben wieder eine Phase der selbst verschuldeten Veränderung. Es ist schön, das Alte abgeschlossen zu haben und sich auf etwas Neues vorzubereiten. Diese Mission ist schon fast Vergangenheit:

[Smith and Schaffer are observing the Castle of Eagles fortress, and a nearby military base]
Lt. Morris Schaffer : If I’m not mistaken, that’s an army barracks over there.
Major John Smith
: No mistake, Lieutenant. This the headquarters of the Wehrmacht Alpenkorps.
Lt. Morris Schaffer
: Oh, swell. Do you have any other surprises I should know about?
Major John Smith
: I thought you knew, Lieutenant. Why do you think we were chosen for his mission as if not to make social contact?
Lt. Morris Schaffer
: You mean we’re gonna go down there? Mingle with the German Army?
Major John Smith
: Of course. Why do you think we’re not dressed as German sailors?
Lt. Morris Schaffer
: We’ll be recognized as strangers.
Major John Smith
: Training troops come and go all the time. What are six new faces among 600 new faces?
Lt. Morris Schaffer
: Look, Major, this is primarily a British operation. I’m an American. I don’t even know why the hell I’m here.
Major John Smith
: Lieutenant, you’re here because you’re an American

und dieser Text gilt vor allem einer Person, die sich als Lt. Schaffer sicher noch verdient machen wird:

Major John Smith: Lieutenant, in the next 15 minutes we have to create enough confusion to get out of here alive.
Lt. Morris Schaffer
: Major, right now you got me about as confused as I ever hope to be.

Ich war froh, dass ich erleben durfte, was ein Team alles erreichen kann, wenn es wirklich will. Und es ist schön zu wissen, dass Leute, mir vertraut haben, auch wenn der Plan nicht immer klar war. Wie gesagt, Agenten sterben einsam ist der beste Lernfilm dafür.

Und gut, dass ich dieses Tagebuch habe, das einem trotzdem zeigt, was man mal so gedacht hat.

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